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limarum, Fr. Tailleur des limes, genannt. Sie sindeine besondere Garrung des Schmiedehandwerkes, alszu welchem Hauprhandiverke, sonderlich aber zu denEisen-und Stahl-Schmiede» und Arbeiter», sie ge-hören ; jedoch aber machen sie eine rine besondere Pro«fession, die ihre eigene Zunft und ein geschenktes Hand-werk hak, aus.
So ralt dieses Handwerk in Deutschland ist, so klein undschwach ist es doch. Denn, so viel die Beschäftigten anbe-trifft, so sind sie in Deutschland allerdings so bald entstanden,so bald verschiedene seine, sonderlich glatte und durchbrocheneStahl-und Eiscnarbeit anfgckommen, nachher aber, da ausMessing, Gold und Silber mehr, als sonst, verarbeitet wur-de, immer mehr vermehret worden, so, daß man schon-beyder ersten Stiftung der Zünfte auch aus diesen Beschäftigteneigene Zünfte, und zwar in den Städten, hat machen können.
Da keine Profession und keine Haushaltung dieFeilen entbehren kann: so verdient das Feilenhauer-Handwerk allerdings «ile Aufmerksamkeit Verbandes- .Pvlizey. Fehlt es an diesem Handwerke im Lande,oder verfertigen die. vorhandenen Feilenhauer schlechteund untaugliche Wäaren: so ist man genöthigt, dieEntführe ausländischer Feilen zu gestatten, und dafürgehet sodenn viel Geld-aus dem Lande. In diesen Um-standen befindet sich Deutschland, in Ansehung dieserProfession, in seinen meisten Staaten; denn außerSteyermark und Nürnberg, (an welchem leHtern Ortesich mehr, als go Feilenhauer ernähren sollen,) wiebuch Solingen, (wo jährlich über 700 SchiffpfundStahl allein zu Feile» verarbeitet werden,) wollen dieFeilenhauer in den übrigen deutschen Provinzen «nchtviel bedeuten, und haben an den meisten Orten keinBrod, wofern sie nicht überhaupt zugleich mit Zeug.Schmiede sind, und auch andere Werkzeuge machen.Ich werde die Ursachen dieses nahrlosen Zustandesder Feilenhauer in den meisten deutschen Landern«war näh» beleuchten, und zugleich anzeigen, was
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