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lischen Feilen verkauft werden; allein, was wird diesesVerboih den Feilenhauern helfen , wenn sie sich durchdie Güte und Tüchtigkeit ihrer Waaren nicht den Absaßzu verschaffen bemühen!
WaS die Zunfrverfafiung der- Feilerrhaucr ht*trifft: so lernen ihre Lehrburschr in Be«lin, wenn sie einLehrgeld erlegen können, 4, außerdem aber 5 bis 6Jahre. Ihre Gesellen müssen, wie gewöhnlich, 3 Jahrewandern; und wenn sich ein wandernder Gesell einfin-det, so geben ihm seine Mitgeseüen 2 Tage freye Zeh«rung, und überdem noch 4 Gr., wenn er keine Arbeitfindet. Ein angehender Meister in Nürnberg und Zwik«kau, verfertiget zum Meisterstück: i) eine große vier-eckige, 24 bis 26 Pfund schwere, und 2 Fuß langeArmfeile, welche nachher zu-einer Raspel der Drahtzie-her gemacht, oder zu den gröbsten Eiftnarbeiten ge-braucht wird; 2) eine breite Schleiffeile für die Goldar-beiter, die Fugen des zu lochenden Goldes darauf ge-rade zu reiben, einer Spanne lang und 10 Pfundschwer, mit gebogener Angel, um sie auf dem Tische festzu nageln, und 3) eine grobe krumme Raspel, mit ei-ner gekröpften Angel, wie solche vor diesem die Sattlergebrauchten. In Berlin werden, zum Meisterstück, eine18 Pfund schwere Armfeile, eine Schaltierfeile, und einSchleif- oderSpitzring für die Radier, welche? eine inSKreutz gehauene stählerne Schleifscheibe ist, verfertiget.
In Berlin ist, besage der neuen revidieren und»Ungnädigst approbirtcu Taxen, v. 1 Lebe. 177 iffolgende Taxe für die Feilenhauerarbeic festgesetzt:
Rrhlr. Er.
Das Pfund von flachen und viereckigen Lei'len von i bis 10 Pfund ... — g
— — — halbrunden und dreyeckigen
Pogelznngen - - - - — lv
Das Bund so genannter Steyerfcher Bund-Leilen.— 10
— — — kleiner Papierfeilen - — 8
I»