Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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500 Feile.

vornehmlich sehr gut verstählte Spitzen haben, und i«der Oeffnung, welche man ihm gibt, bleiben. In die»ser Absicht befestiget man an einem seiner Füße ei«Stück eines Zirkels, welches durch den andern Fuß ge-het, der vermittelst einer Druckschraube auf demselbige»befestiget werden kann. Die mchresten Eisen - Messing«und Kupferarbeiter haben kein Streichmaß. Sie neh«rnen bloß einen Bohrer in die Hand, setzen den Nageldes Daumens auf denjenigen Theil des Schaftes, derihrem Maße gemäß ist, folgen auf diese Art dem schonbearbeiteten Rande, und ziehen alödenn die Parallel«Linie mit der Spitze. Ein weit bequemeres und siche«res Werkzeug ist dasjenige, welches Fig. 6go vorge-stellt ist. Es besteht solches aus einer kleinen viereckigenStange von Stahl, die mit einem gut gehärteten Dor-ne versehen ist. Sie ist in einem hölzernen Hefte be-weglich, der einen starken kupfernen Ring hat, und des-sen vorderes Ende glatt und winkelrecht ist. Manschraubet die Stange, vermittelst der Schraube, welchedurch das Holz gehet, in der Entfernung von dem Dor-ne, als nöthig ist, fest, und ziehet die verlangte Paral-lel-Linie.

Starke Stücke werden in einen großen wohl befe-stigten Schraubestock gefchraubet, , damit man beyde. Hände zur Arbeit frey habe, und die Feile desto sicherergehe. Platte Stücke werden mir einigen messingenenNageln auf ein Bret befestiget, welches einen Wieder-holt in Gestalt eines Einschnittes, und unten einen star-ken Boden hak, damit man es in den Schraubestockspannen könne.

Das Kupfer und Messing feilet man mit feinen Fei-len, so lange sie es angreifen wollen; nachher brauchetman sie zu dem Eisen, wo sie noch immer gute Diensteleisten werden. Denn, ob gleich dieses Metall härterIst, alt? jene, so ist es doch nicht so glatt, und die Feilegreift es immer noch an, wenn sie gleich von demKupftr