Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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5i8 Feld-Geschirr. Feld-Gut.

Söfft em Frey ttöttr mit Unthaten berüchtigt, so mußte er vier» |fache Strafe geben, und wurde seiner Würde und Freyheitber nibet. Daher hielt dieses Gericht nicht weniger, als das j

Fehmgencht, das Volk in der Zucht, damit sie nicht um ihre '

Frucheik kommen möchten. ,

Endlich ist. dieses F. ldqericht, zu Herzog Heinrichs desLöwen Zeiten, als die Grafen, welche gemunigstch Oberrich' !fei i; iKca , und nunmehr zum Kriege gebraucht wurdnr, in ei' |

. «en Mlßbra ch und endlichen -Abgang gerathen, und zuletzt gar !

vertaiien. Indessen dient doch die letzt davon aearbene Nach' ^r richt zu einiger Erläuterung, wie man an gedachten Orten vorAlters <}cn)ol)nt; gewesen, die entstandenen Feldstreingkeiten zu !

entscheiden und beyzulegen. !

£el6t'(Befd$irv', öcis' zum Feldbaue nöthige Gerarh öderGeschirr; das Feldgerärh. Siehe %aetZeug-

In engerer Bedeutung, ein Pferdegeschirr, so zutttPflügen und andern Feldarbeiten gebraucht wird, zuM ^Unterschieds des wagen- und R'ssschgeschirres.

Feld - Gestänge , indem dergbaue,, ein Kunstzeug,wodurch das Wüster aUs einem Brunnen oder liefen. Schacht gehoben: wird, ungeachtet oft das Kunstrad,

: »pelches diesen Hub befördern muß, weit von demstribenOrte angebracht werden kann. Das einfache Feldge-stänge pflegt man auch ein ißtsetylepp zu nennen. Einmehrere« hiervon flehe unter drangenkunst.

Feld. Gnaden, ein Graben zä hem Felde, LäS Wasservon den Aerkern zu leiten. Siehe Graben.

F ld-Gränze, stehe I ld-lIiark. !

F ldi^Grästrc^, das Abschneiden des Grases auf den !

Felvern; zum Unterschiede per Holz^räserey, der Grä«serey auf den Rainen, u. f. f.

Feld-G'lle, siehe G ille.

Feld-Grille mir Mauiwurfofüßen, Lr^IIoralps; s.

Reirwurm, I

Feld-Gut. r. Eift Landgut; welche Bedeutung itts !Oberdeutschen üblicher ist, als in? Hochdeutschen. I

2. Außer ,!