Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
532
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zzr ' Feld-Schade.

Zu den Jnsecten, welche dem Landmanne Schade»zufügen, gehören die Rebensticher oder Weinrüsselkä-fer, welche aber eigentlich nur die Weinstöcke rumiren,und zum Glück noch nicht in allen Weinländern bekanntsind. Ein mehrerer von ihnen wird man in dem Art.Weinstock finden. Die Obst- und Küchengärken,haben viele Arten der Jnsecten zu Feinden, Hauptfach«lich aber die Raupen. Die größten und grausamstenFeinde des Landmannes unter den Jnsecten, sind wohldie Heuschrecken, welche zuweilen, als von Gott ge-schickte Landstrafen, ganze Gegenden und Länder, nichtallein auf ein, sondern, ihre zurücklaßende Brüt, aufMehrere Jahre gänzlich verwüsten. Die Polizeyanstal«ten wider diese schädliche Jnsecten werden im Art. Heu-schrecke ausführlich abgehandelt werden.

Wenn die Menschen das Band, durch welches sieso genau mit einander verbunden sind, recht bedachten, sowürden sie sich auch mit Rath, Hülfe und Beystand,einander unterstützen, und nicht, wie es leider geschiehet,einer dem andern Schaden und Nachtheil zufügen, undsich einander selbst das an sich schon mühselige Leben,aus Neid, Bosheit, Habsucht und andern Leidenschaf-ten, noch beschwerlicher machen. Die Landleute erfah-ren dieses sehr oft, wenn lieblose und unbarmher-zige oder auch boshafte Menschen ihre mir so vie-lem sauern Schweiß erbauete Feldfrüchte, durch Fah-ren, Reiten, Gehen, Srrhlen, durch das Abhöre»mir HeerdenVieh u. s. f. verderben. Hierwider mußmm die Polizey diensame Veranstaltungen treffen, undsie bey Kräften erhalten; aber die Verbrecher zu strafen,-aS kommt der Justiß zu. Insonderheit müssen dieje-nigen hart bestrafet werben, welche das auf dem'Feldebefindliche Getreide, Heu, Toback und andere Früchteoder Gewächse-, oder die Früchte aus den Gärten, im-gleichen die öffentlich auf dem Felde gelaßenen Ackerge-rathe, Pflüge, Wägen rc. besiehlen.

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