Fett-Feder.
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Fettes Fletsch. Die Brühe ist sehr fett. Ein fetterGchs, ein fettes Schwein, fette Gänse. Die Spei-sen fett machen, Fett, Butter oder auch vegekabilifchesOehl daran thun, s. oben, S. 665, f. In wejtermVerstände braucht man dieses Wort auch von den demthierischen Fette ähnlichen Theilen der Butter und derOehle. Die Mayburrer ist frrrer, als die Horbstbur-ter. Das Provencer-Gehl ist ferrer als das italieni-sche. z) Mir Fett besudelt. Sich fett machen.
2. Figürlich, i) Dem Gefühle nach dem Fette ähn-lich, schmierig anzufühlen. In diesem Verstände nennetman das Kupfer ferr. 2) Saftig, von Gewächsen. Di^fette-Herme, eine wegen ihrer dicken saftigen Blätter alsogenannte Pflanze, Sedum Telephium Linn. siehe Zunsrzenkrauc. 3) Reichlichen Dünger habend. Einfetter Boden. Ein ferrer Acker. Jmgleicheu, wasdiese Fruchtbarkeit an den Tag leget, von Gewachsen.Eine ferre weide. 4) Reichlich, einträglich. Eineferre Pfründe. Ein fettes Amr. Ein fettes Heu-rarhsgut. Eine ferre Rüche, wo drr Ueberfluß herrscht.4) Reich, vornehm, begütert, aber nur in der niedri-gen Sprechart. Er ist ein ferrer Gast. 6) Beyden Mahlern und Kupferstechern bedeutet fett, so vielals d-ck oder breit. Ein ferrer Pinsel , reichlich undüberflünig aufgetragene Farbe. Ein ferrer Zug, eineferre Schraffierung, welche mehr Breite hat, als einschlechter Einschnitt Auf eine ferre Manier arbeiten,vii! solcher Züge oder Schnitte machen. Ein fett ge-haltener Zug oder Schnitt, ein breiter und dicker. 7)Be,chlnutzk, auch wenn solches nicht bloß mit Fette ge-schehen ist, doch nur im Oberdeutschen. Ferre wasche,ferre Rleider.
§e c-2lm»ner. stehe Ortolan.
-Serr-Fedex, siehe oben, S. 373
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Lm-
Dec. Enc. XII Lh.