Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fettigkeit.

Es ist hier der Ort, von der Lorpulenz, aberallzu großen Fettigkeit des menfchlicden Leibeszu handeln, die Ursachen, welche dazu beytragen/wie auch die beschwerlichen und gefährlichen Folgenderselben zu benennen, und endlich die Mittel dage«gen anzuzeigen.

Wenn unser Blut mit zu viel nahrhaften und öh«lichten Theilen angefüllt ist, so schwitzen dieselbendurch unzählige kleine fast unsichtbare Schweißlöcherdurch die Häute unserer Puls - und Blutadern hin'durch, und versammeln sich in fächerigen Häuten,womit sehr viele Theile unsere Leibes versehen sind(S. 654,1. Daselbst formiren sie kleine Fettbeutel,welche desto starker angefüllet werden und aufschweb: len> je häufiger ihnen dieser überflüssige Nahrungs»Saft zugeführet wird. Auf diese Weise werden die. sonst ledigen Zwischenräunte des Körpers ausgefüllet,und so wird man rund und fett, oder korpulent.

Man form von mancherley Ursachen fettwerden , die ich erzählen will, ob ich gleich weiß,daß sich viele heren bedienen werden, die es lieberlaßen lind ° mager bleiben sollten. Unter allen koch'men die weichen, flüssigen, sehr nahrhaften Spei-sen und Getränke, am ersten in Betrachtung. Esist daher, wie ich an seinem Orte zeigen werde, derhäufige Genuß der Rraftsuppen gesunden Leuten zuwiderraihen. Allein, diese sind es nicht allein, so«*der« auch das welche, sehr nahrhafte Fleisch, dieMilch - und Mehlspeisen, die ferren Äiere, m* 1 ?Überhaupt alle Nahrungsmittel, welche viel Fetkthenle in das Geblüt führen. Man kann es an denAmmen sehen, wie häufige und fette Milch sie be«kommen, wenn sie eine Zeitlang viel Milch trinken,worin Speck gekocht worden. Diese nahrhafte