Glocke.
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feit, und in den Rollen, welche daher fleißig zu besetz«en sind, ordentlich gehen. Die Rollen dürfen von demSeile nicht zerschnitten, und so wohl diese als jene müs«sen in guter Seife erhallen werden. Wenn die Seileund Lernen aber allzu glatt werden, und in den Rollennicht anhalten wollen, thut man besser, wenn man siemit Schusterpech und Colophonium, als mit Kreide,bestreicht, weil der Staub von letzterer in die Uhr flie«Her und ihr schadet.
Nu.des Lcip; Iilt. Bl. v. I. 17*7, ©• Jös, f.
Große Glocken verderben den Glockenstuhl und dasGebäude, wenn sie bey dem Läuten allzu stark hin undher geworfen werden. Dieses zu verhüten, ist gemei«uiglich ein Hebel bey diesen Glocken angebracht, wel«cher die Kraft nicht vermehrt, sondern schwächet, unddas gänzliche Umstürzen einer Glocke unmöglich macht.Selbst bey der Gestalt der Glocken wäre eine Vortheil«haftere Einrichtung zu treffen. Das Metall gibt denSchall, und die Gestalt vermehrt denselben. DieseVermehrung aber kann auf mancherley Art geschehen-Man kann den Ort, wo die Glocken hangen, dergestaltbauen, daß er den Schall sehr vermehrt; man kannauch bey einer andern Gestalt der Glocken eben dieVermehrung erhalten, welche die bisherigen haben.Man kann auch beyde Vortheile verbinden. Man ty*z. E. einer Glocke die Gestalt eines hohlen Cylin«ders der Länge nach, (wie etwann eine Mulde oder einHohlziegel aussieht,) hänge zwey solcher Stücke vonungleichem, aber harmonischem Ton mit den hohlenSeiten gegen einander, bringe eine Kuppel von Blechoder Kupfer (welche den Ton stark vermehrt,) oder einanderes schickliches Dach mit gehörigen Schalllöcheruan, gebe dem Klöppel oben die Gestalt eines auf bey«den Seiten runden Hammers, lasse ihm unten seiustae«keö Gewicht, und bewege ihn durch einen kleinen Arm,oder aufeine der weiter unten, S. i;4,fgg. beschriebene"