Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glocke.

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Arten , daß der Hammer an demselben Orte der Glocke an-schlägt, wo sonst der Klöppel anschlagen würde. Aufdiese Art könnte die Masse zu einer Glocke, nun zuZwey Glocken dienen, die mit einem Hammer zusam-men lauteten. Solche Stücke wären leicht in einembeliebigen Tone zu verfertigen, und eö wäre mit emergeringern Masse ein tieferer Ton zu erhalten; die Stü-cke dürften nur in der Mute dick seyn, und neben zuganz dünn sich endigen. Sie müßten, wie Glocken,an Haften frey hangen, und dem Schlage ein wenigausweichen können.

8 St- der Srurg. Physik- oeko». wochcnschr. 2- 1757/ Col.

>-4/ fgr.

Ueberhaupt ist die gewöhnliche Art, größere Glo-cken zu läuten, nicht die beste. Man beweget dabeymit großer Mühe und Kosten eine Last von 20 bis 100und mehr Centnern, damit sie an den Klöppel von rbis 3 Centner anschlage. Warum bewegt man nichtdas kleine Stück, und läßt das große hangen? Hierist eine Beschreibung verschiedener Arten dieGlocken zu läuten, ohne die ganze Glocke selbstzu bewegen, nach der Angabe des berühmten ehemahl.Hrn. Abtes, jetzigen Gen. Superint. und Consist. Ra-thee in Aurich, Hahn, in seiner Beschreib, verschie-dener Maschinen, zum Gebrauche und Nutzen derE>ekonomie zu Äloster Bergen im Großen errich-ter, Lpz. 1772 , gr. 8. S. uz, fgg.

Nicht eine große Begierde, seltsame Sachen auS-judenken, und Neuerungen vorzunehmen, sondern dieGefahr und Kloth waren dringende Ursachen, derglei-chen Maschinen erst im Modelle zu verfertigen, undalsdenn auch im Großen anzurichten. Der Hr. Abthatte vor andern viel Gelegenheit, bey Kirchenvisiroti-onen, die Kirchen, Kirchthürme, und die darauf be-findlichen Glocken zu besichtigen. Er gesteht offenher-zig, daß ihm bby sehr vielen Furcht und Grauen ange-

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