Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glocke.

Fiy. 1012 *) bis 1012 8 ), sind die Abbildungensieben Arten solcher Maschinen.

Sig. 1012 i). Hängt die Glocke etwas schief, so, daß derKlöppel b beynahe an der Glocke bey f liegt. Unten an demKlöppel, bey c, jst eine Schnur, von der Stärke eines Sack-Bandes, ccl e, angemacht, welche ob» von c. über die hölzer-ne Rolle 6 , die in das Queiholz kd eingesetzt ist, und bis un-ten nach e geht. SBhin nun geläutet werden soll, zieht derLäuter unten b,y e, mit dem daselbst bcsindlichen Griffe an,so schlägt der Klöppel b an die Seile von a an. Läßt er dieSchnur nach, so schlägt der Klöppel in f an die Glocke, vermö-ge seiner eigenen Schwere, an; mithin schlägr der Klöppel,bey jedem Zuge zwey Mahl an die Glocke, stark oder schwach,langsam o^-er geschwinde, je nachdem derjenige,. welcher zumLäuten bestellt ist, abgerichtet worden. Damit nun nicht zu ge-waltsam, und für dir Giocke zum Nachtheile, angezogen wer-den darf: so ist oben in K ein Queryolz, welches, wenn es aufden Boden kommt, sich vor das Loch, wodurch die Leine gebt,leget, und hindert, daß der Klöppel nicht stärker in a anschla-gen könne.

Wenn bey dieser Maschine die Glocke nicht etwas schief ge-legt werden dmfte, so mochte sie wohl die einfachste und besteseyn. Bey großen Glocken würde es allerdings bedenklich seyn,sie schicf zu legen, weil der Henkel brechen könnte. Bey klei-nen geht es ohne Gefahr an; die Schiefe bedeutet nicht viel.

Fig. ioi2 t>). D-e Glocke hängt auch hier unbeweglich,und an den Klöppel b ist unten bey c wieder eine Leine fest an-gemacht. Die Leine geht über die hölzerne Rolle 6 , und eshängt an deren Ende in b ein Gewicht von Bley, Eisen oderHolz, welches so schwer irt, daß es den Klöppel so stark, alsder nöthige Klang der Glocke erfordert, anschlägt. DieseSchnur gcht aber auch über die Rolle e, bis hinunter in k undm, an das Querholz, womit man zieht. Wenn nun geläutetwerden soll, so zieht jemand in m an dem Knebel, bis dasQuerholz in k auf den Boden stößt; alsdenn schlägt derKlöppel auf die Seite der Glocke neben stark genug an; dasGegengewicht in h zicht den Klöppel so stark, als es seyn muß,auch nach der Seite in o, und verursachet also einen hellenund starken Klang. Es kommt hierbcy nur, theils aus dierechte Schwere des Gegengewichtes h, theils auf das egaleZiehen des Menschen in m an, imgleichrn daß die Rollen i«