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Glocken-Blume.
gefüllt, und sitzen auf ziemlich langen Stielen- welchenach oben zu immer kürzer werden, so, daß sie einePyramide formiren, und sich daher den Garcenliebha'bern empfehlen. Man kann sie aus dem Samenjü'hen, der im Sept. reif wird, und den man im Früh'singe auf ein offenes Beet von gemeiner Erde säen muß«Wenn die Pflanzen stark genug sind, seht man sie >ndie Blumenpflanzschule 6 Zoll weit von einander, be'gießt sie öfters, bis sie neue Wurzeln haben, reinigksie im folgenden Herbste von dem Ünkraute, und f<t £sie alsdenn in die Rabatten.
11. Die durchstochene Glockenblume; kle^
ne Glockenblume mir durchwachsenen Blättern'fünfeckige Glockenblume mir Narhen, welchedurch die Blätter wachsen, Campanula perfol' 3 'ta Lintt. Campanula pentagonia perfoliata MoWSie ist in Virginien, und nach Miller's Behauptungauch in Italien zu Haufe. Sie ist jährig, und wirauf gutem Boden Schuh, auf schlechtem aberkau>
6 Zoll hoch. Ihr Stamm treibt bisweilen zunEan der Wurzel einige Aeste. Ihre Blumen forwirkein Fünfeck, und kommen an dem Stamme,,ganzen Länge nach, zum Vorschein. Man kann■ f‘fortpflanzen, wenn man entweder den Samenausfallen laßt, oder im Frühlinge aussäet. ,
12 . Die langstielige radförmige Glock^Blume; Ackerviole; kleiner Frauen-oder^nus-Spiegel, Campanula Speculum Veneris 'Campanula atuensis procumbens Tourn. Fr. Pf.cette. Sie wächst im südlichen Europa auf denckern unter dem Getreide, und ist jährig. JhreS^gel sind zart, werden i Schuh hoch, und treiben »sie. Ihre Blatter sind länglich, und haben ewkrausen Rand. Im May, Jun. und Julius J*"men aus ihren Winkeln schöne purpurrothe, inViolette spielende, oder blaß. purpurrothe oder