Gloriosa. GlvtzM.
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Heiligen, wie z. E. die Maria, die Apostel, selbstChristus, vorgestellet werden, figürlich eine Gloriegenannt.
Mit eben dieser Benennung wird auch, in denKomödien und andern Schauspielen, der erhabeneund illuminirte Ort, wo ein offener Himmel mit denheidnischen Gottheiten vorgestellt wird, beleget.
Das Niedrrs. Glorje, ein hcsiigcs Kohlen- und Flammen-Fl'uer, gehört nicht hierher, sondern zu dem Nieders. glören,
vpriosa, Prachililie; siehe unter Lilie.
(die) aus dem Griech. und Lak. 6losss, Fr.die Auslegung eines unbekannten oder dunkelnWortes; und zuweilen auch im Singular von einerganzen Sammlung solcher Erklärungen. Glossenüber etwas machen, im gem. Leben, Anmerkungen.Siehe auch Rand - Glosse.rtlhpctra, siehe Schlangen-Zunge.
^^tzen, (*) ein nur m den niedrigen Sprecharten übli-ches Wort. i. Leuchten, scheinen, glänzen, im^bxrdenkschen. Faules Holz gloyec im Finstern.2 . Mir großen gläuzeuden aufgesperrten Augen sehen,oder ansehen. Mit den Augen glotzen, sie aufsper-rn. Daher das Glotzauge, ein großes weitesglänzendes Auge, und ein Mensch, der solche Augen, hak, der auch wohl ein Glotzer genannt wird.
Glou-
( ) Im Nieder,', klotzen. Frisch hatte den wunderlichen Einfall,ti in der zweyten Bedeutung vo» Rloa abzuleiten. ES ist einFrequcntativum von dem noch im Da», und Schweb, übli-che» Zeitworte gloe, glo, aufmerksam ansehen, welches ver-mittelst des Gaumenlautes vo» dem noch im Griech. vorhan-dcucn Zeitworte ich sehe, abstammet, und mit zu
dem große» Geschlechte der Wörter Glänzen, Glühen, Lichtu. s. f. gehört. Sicht Ginn. Von diesem lo und glo, se-hen,^ kommt dar Griech. ich sehe, und ich glänze, das
2ßla»d. g!v§Lvi>, sehen, uud deutlich, das Schweb.
giOitta, giurtü, sorgfältig betrachte», das Dä». glocre,. gucken,und das deutsch« glotzen her. Eiche auch Glühen.