Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glucksen. Glück. 205

?. Glocire, Glocitarc, Glocitatio, Fr. Cloufler, Clos-* er i C1 «(fernem des poules, Gloufler, Glouffement.®ie^e Gluck--Henne.

^wcksen, ist das Frequentativum des Zeitwortes glu-cke,,, wird aber, so wie dieses, nur im gern, Leben vonGlucken oder Glucksen der Hühner, im Ober-Deutschen aber auch sür schluchzen gebraucht, woder Schluchzen auch der Glucks genannt wird. Sie-che Gluchzen und Schluchzen.

'oiuck, (") L. Hortung, Fr. k'vrluns. I. DerjenigeUmstand, da uns unser Vorhaben gelinget, d. i. dasolches durch eine Verknüpfung von Umstände», die^'cht unmittelbar in unserer Gewalt sind, unserm Ver.langen gemäß erfolget. Einem zu seinem vorhaben,»u einer Reise Glück wünschen, wünschen, daß ihm>kin Vorhaben, seine Reise gelingen möge. Glück«Uf den U)eg! Glück auf! ein gewöhnlicherEunsch der Jäger und Bergleute an einander.

Mit

(*) Die Bemühungen der Wortforscher sind bey diesem Worte bis-her nicht glücklich gewesen. Aclrerer ru geschweige», so leitetes Frisch sehr unwahrscheinlich von Losch', und Ihre ge,trauet sich nickt einmahl, eine Ableitung zu versuchen. DieUrsache dieser fruchtlosen Bemühungen ist wohl, weil es mitallen seinen Ableitungen und Zusammensetzungen in unsern äl-testen Schriften so selten vorkommt. Im Strecker undbey den schwäbischen Dichtern, wo es zuerst gefunden wird,heißt es Gelucke. Daß das G nicht zum Stamme gehöre,erhellet äus den verwandten Sprachen. Im Nieders. heißtdas Glück nur Luck, im Fries. Lock, im Enql. good kuck,Sntes Glück, ili kuck, Unglück, widriges Glück, im Echwed.Mrcka, im Dän. Lykke. Nach Hrn. Rarh Adelung Mein«unq, gehört es zu dem Worte gelinge», weil Norker dasGluck einmahl kingilo nennet. Merkwürdig ist aber doch,daß in andern gleichbedeutenden Wörtern der Begriff der Ge-schwindigkeit der herrschende ist, um den ungefähren Anfall,der das Glück ausmacht, zu bezeichnen. So heißt das Gluckvei> dem Norker kramlpuore, und im Nieders.Spood, vondem noch in Niedersachsc» üblichen spoden, eilen. IndessenWare es doch noch immer zu viel gewagt, wenn man um des-willen Glück und gelingen zu dem Geschlechte der Wörterwiegen, fliehen, und gleich, ftatim, rechne» wollte; so ye,wohnlich auch die Verwechselung der Blase« und Kehllaute ist.