210 Glücks - Ball. Glücks. Bamu.
dentlicheS Glück aber müssen wir auf Gottes Weisheitund Liebe, wenn er es zu unserm zeitlichen und ewige»Besten für gut befindet, ankommen lassen, und ihmsonderheit in solchen Umständen zutrauen, worin jeneMittel allein, vornehmlich aber unserer Arbeit, g»snichte dazu helfen, und wir gleichwohl eine gewisseSache schlechterdings nöthig haben. Alsdenn ist eS,in dieser Einschränkung, vergönnet, etwas auf die a»'ßerordentliche und verborgene Hülfe Gottes, oder dasGlück, zu wagen. Dies ist der, absonderlich in wirth"schaftlichen Geschäften oft nöthige, weise und erlaubteHasard. Wer anders verfahrt, ja wohl gar in böstNAbsichten, aus Hasard oder auf gut Glück, heidnische/Weise etwas waget, der begeht einen blinden und tho*richten Hasard, versündiget sich, ist verwegen, verun«ehret Gott und versuchet ihn, stürzt sich auch in groß*Gefahr und Noth, und verfährt gar nicht ökonomisch'Man muß aber nicht alles gleich für einen Hasard a»'sehen, wo die Mittel schwer, oder nur diesem oder st'nem verborgen sind, oder wie Manche bisweilenvom Hasard zu prahlen und zu schwatzen pflegen. Ebendaher kommt es, daß viele schwache Köpfe denken, \ i(oder ein anderer hasardire oder wage etwas darauf los,und es gelinge ihm. Diesen Irrthum setzt man als'denn öfters zum Grunde gewisser Regeln, dieseswohl zu erklären, und noch behutsamer anzuwendensind, nähmlich: Es muß gewagt seyn ; wer nichtwaget, gewinnt nichts; frisch gewagt, ist halb 9 ^wonnen u. d. gl. Siehe auch die Art. GewinnWagen.
Glücks-Ball, figürlich, ein Mensch, der in seinemben sehr abwechselnden unvermutheken Zufällen au»«gefetzt ist, mit welchem das Glück gleichsam als wie nmeinem Balle spielet.
Glücks-Baum, LIeroäenäron, Öleroäenclrum, bey
LinnS und andern neuern Schriftstellern des Pflanz"'