Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glücks-Bude.

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Reiches, eine Gattung Pflanzen mit zwey ungleichlangen Paren von Staubfaden, . und bedeckten Sa>lnen, deren Blumenkelch glockenförmig und in 5 spi,hige Einschnitte zerspalten ist. Das Blumenblatt be-fleht aus einer langen, dünnen Röhre, und fünffachgetheiltem Rande, woran die obern Lappen tiefer, alsdie übrigen, abgetheilt sind. Die Steinfrucht ruhet«nf dem großen Kelche, und enthält 4 rundliche Nüsse,binnö bestimmet 4 Arten, wovon vielleicht keine außerihrem Vaterlande anzutreffen ist. Doch bemerke ich*) den wahren glatten Gliicksbaum, Cleroden-drum forrunatum Linn. und 2) den unechten stlzi-Zen Glücksbaum, Clerodendrum iiiforrunatum Linn .s^asites agrestis Rumph. welcher auch der Unglücks-^Kum genannt wird. Der Ursprung und Grund die.flr Nahmen ist unbekannt. Der letztere ist, nachRumpffs Beschreibung ein gar nützlicher Baum;^ch kann uns derselbe weder Glück noch Unglück brin.8% da er nicht zu haben ist. Der erste wächst, nach^sbeck's Berichte, bey den europäischen Gräbern in^hina, und unterscheidet sich durch den Bisam, artigen^kruch von allen daselbst wachsenden Pflanzen. Er, etwann 1 Fuß hoch; hat glatte, völlig ganze,^jettförmige Blätter; der Kelch ist roth gefärbt.

Unglücksbaum ist in Ostindien zu Haufe, hat^drmjge und filzige Blatter, und sehr übel riechen«,jp Iu men.

B eine Waaren-Lotterie, welche in einer

laa ^ abstellet wird, wo man für eine geringe Ein»<Br"tzflhniiche Preise gewinnen kann; daher deeD, .^°bbüdner, die Glücksbüdnerinn, diejenigex >on, welche der Unternehmer einer solchen Waa»tz^^kkerie ist. Dasjenige Gefäß, aus welchem in^.«^ucksbuden die Lose gezogen werden, heißt der^kstopf, tm Oberdeutschen und der ediern Schreib»der Hochdeutschen der Glückshufen. Daher die0 3 Glücks.