Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Glückseligkeit.

Ein Patriot seht eine wahre Zufriedenheit in demrechten Gebrauche derGlücksgmer, weiche sich ihm dar-biethen; nicht in einem ängstlichen Bestreben nach demjenigen, die ihm entzogen werden. Er muß sich allerGlücksgüter und Vorzüge würdig machen, und derenkeine muthwillig von sich stoßen; er muß aber au«-nicht sich einbilden, daß alle Glücksgüter nur mit einemgewissen Stande oder mit einer gewissen Lebensart per'bunden seyn, sondern ein jeder lebe in seinem Sm"^vergnügt. Ein Grobschmied muß sich nicht glücklicheglauben, wenn er nun ein Kleinschmied, denn ei"Gürtler, nachher ein Goldschmied, darauf ein G»lb'Arbeiter, sodenn ein Juwelier, und endlich ein Ba"'guter werden könnte; er muß aber auch als Grob'Schmied es nicht dabey bewenden lassen, wenn er ei"gutes Hufeisen machen, und damit so viel erwerbe"kann, um sich und seine Familie kümmerlich durch ^bringen; nein, er muß zugleich sich bemühen, alles/was er verfertiget, mit einem rechten Fleiß geschickt

machen, so, daß ein jeder gereiht wird. seine Weck

Stätte zu besuchen, und sich nicht allein das Noth'wendige, sondern auch überflüssige Dinge bey ih>"machen zu lassen; in der Absicht, um mehrere Gemach'lichkeit zu genießen, seine Frau und Kinder besserterhalten zu können, und ihnen etwas nachzulajst"-sollte er auch darüber, um der Arbeit vorzukomme"/manche unruhige Nacht haben, und so viel Stu"^"länger im Schweiße vor der Schmiedeesse zubringt"/und den schweren Schmiedehammer führen.

Ich schmeichle mir, daß es einem Theile meinerLe-fer nicht unangenehm und auch nicht unnütz sey"de, wenn sie folgenden Beweis, daß alle iYUttffy ngleich glücklich sind, einiger Aufmerksamkeit wüt'digen wollen. Und wo ich nicht irre, so steht dieseM"'terie mit den Gegenständen gegenwärtigen Werkes «"einer nahen Verbindung.