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Glückseligkeit.
als uns das Glück zugeworfen hat. Unser Ehtgcchwird demnach angereihet, immer mehr zu begehrt"'und weil wir denselben selten erfüllen können, so "i""hieraus ein sehr empfindlicher Verdruß entstehen.
Die Unglücksfälle, welche die Großen diesertreffen, sind auch von der Natur, daß sie dieweit heftiger beunruhigen, als das Elend und dieNotAwelche die geringsten Menschen verfolgen. Je beka""'ter dergleichen Begebenheiten sind, desto mehr leidfder Ehrgeih dabey. Der Verlust einer Schlacht, ötAbtretung eines kleinen Strich Landes, können eine'Monarchen schmerzlicher seyn, als der Mangel desthigen Unterhaltes, den wir in den Strohhüttentreffen. .
Wenn ein Fürst dergleichen Vorfälle nicht erlebet, ster dcehalb nicht glücklicher. Sein Ehrgtttz wird eben stpfindlich gerühret werden, wenn er seine Absichten aus 8»*«vor einem Mächtigern nicht ausführen kann, als wenn er wFeldschlachlen verlöre. Ein Weichling aber, welcher,der Begierde ju den Wollüsten, sich der Regierung wenignimmt, kann auch mitten in seinem Woblleben den schweri"^,sten Verdruß für seine Seele finden. Der Koch kann das uEssen versalze»; er kann mit seiner Gemahlinn oder Maim"tausenderlcy Verdruß haben; und dieses wird ihn eben stschmerzen, ale die widrigen Begebenheiten, die von der^herrschung großer Länder unzertrennlich sind.
Außer diesem Verdrusse, den die Großen
dieses
Welt zum voraus haben, sind sie, wenn ich dengel ausnehme, allen Unglücksfällen, die über den HEkern des gemeinen Haufens schweben, unterwerfe 'Die Krankheiten haben keine Ehrfurcht vor densten Würden dieser Welt; und sie sind eben so ^tauftnderley Verdruß in ihrer Familie ausgesetzt ^die Geringsten des Landes. Man sieht also hier" ,sonnenklar, daß die Hoheit des Standes und dere/ttthum die Menschen nicket glücklicher machen.
Gott