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Glückseligkeit.
schen wird dadurch nicht aufgehoben. Er gibt nur bettHohen dieser Welt in der Wanderschaft unsers Lebenseinen übergoldeten Stab in die Hände. Dieser Glanzvermehrt aber den Nutzen des Stabes im geringstennicht. Er soll die Müdigkeit des Reisenden unterstützen»Hierzu kann nichts als die Festigkeit und Stärke desStabes etwas beytragen. Der geringste Bettler kannvon dem seinigen eben die Dienste erwarten, die derWanderstab des höchsten Monarchen leistet.
Ein Unglück, es sey so groß als es wolle, wird UN»endlich durch die Gewohnheit «-fraglich. Wir ersah'ren dieses in den langwierigen Krankheiten unsers ^bens, und die Seele macht sich endlich mit dem verhaß'tcn Bilde, welches ihren Verdruß verursachet, durcheinen täglichen Umgang so gemein, daß ihr dasselbenicht mehr halb so erschrecklich vorkommt, als da essich zum ersten Mahl zeigte. Weil unsere Glückseligkeit bloß auf der Zufriedenheit und Ruhe unserer Seeleberuhet: so müssen wir also von einer Mengeschen, die uns unglücklicher als andere scheinen, u'chknach dem äußern Schein urtheilen. Ihre Seelen koN'nen, ungeachtet der Last, welche sie drückt, der Beruhtung so nahe seyn, als das Gemüth eines Menscht,den wir für sehr glücklich halten. Die Gleichheit deGlückseligkeit aller Menschen offenbaret sich also auaehieraus ganz deutlich.
Wen» ich mich im Sommer auf dem Lande befinde/'"muß ich allemahl die allerhöchste Weisheit Gottes bewundudaß er gewußt hat, alle Stände in der Welt und auch die^ringsten mit den Höchsten gleich glücklich ;u machen. Ichmehr als eine Schar des Tages mit vergnügten Mienen u»heitern Gesichtern an die mühsamste und beschwerlichste Arv'gehen. Wenn ich des Abends spatzieren gehe, so hat P'iHitze des Tages und die Länge der Arbeit noch nicht verdrmlich gemacht; sie sind noch eben so lustig, als sie bey ihremgange waren. Was sollte mich abhalten, zu glauben, das'eben so glücklich find, als die Vornehmsten dieser Weit :' ,
steht die Glückseligkeit in zwey Gerichten, davon ich des