Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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248 Gnaden - Lehen. Gnaden - Meister.

mein mager, wird auch, in Ansehung dieser, im Heunicht besser; man muß es daher mit Vorsicht,.undkann es unter dieser Bedingung in mancherley Gesial'ten, als ein abführendes, wurmtreibendeS, und, wennman eS recht verdünnt, und wenig davon gibt, als eineröffnendes Mittel gebrauchen. Gewisser kann mandas. Kraut äußerlich bey Wunden, als ein heilendesMittel anpreisen.

Obt'ervatjons für la Gratiole, par Mr. BOULDUC, st. in bett M e '

vmr,d<i l'Acad. de Paris, a. d. I. 1705, < 5 - 186 — 194.

JO. |AC. BUERCKEL diss, de Grariola. Argent. 1758. 4. ? ©’•JO. GE. HENR. KRÄMER obs. de viribus Gratiolae, st. jw Cl ""'mercMitt. P!or. A. 1738, hebd. n. I, S- 17— 19,

JOACH. SPALOWSKY diss. de Cicura. Flammula Jouis, Aeon»»'PnssatiUa, Gratiola, Dictamno &c. Vindob. 1777, z.

Das peruvianische Gnadenkraut, 6rgno>»peruuiana^ üoribus tubtelblibus Linti. hat breite^Blatter, und trägt fast platt aufsitzende, kleine, weißtBlumen. Es ist in Peru zu Hause, wo es an über*schwemmten und wieder ausgetrockneten Orten wächst'Sein bitteres Kraut wird von den Indianern mit$ßJ st rfer abgebrühet, und dieses als ein eröffnendes und av«führendes Mittel, insonderheit zu Abführung der Wut«mer, getrunken. Die beyden übrigen Arten, ßu"Gratiola Monnieria. foliis ouali-oblongis, pcdunc^'lis vnifloris, caule repente Linn. und Gratiola virg 1111 'ca, foliis lanceolatis obtusis subdentatis Lina. von Wnen jene in Jainaica, diese aber in Virginien und^"'labar, an fruchten Orten wild wächst.

Gnaden-Lehen. i. Ein Lehen, welches einemringern aus Gnade von dem Lehensherren erthemwird; besonders wenn solches in einer Anwarkscha"auf ein Lehen besteht.

2. An einigen Orten werden auch die Gnadeng^halte, so aus der landesfürstlichen Kammer erthe>'^werden, mit diesem Nahmen beleget. f

Gnaden - Meister, ein Meister, welchen daö Handweraus Gnade aufgenonnnen hat. S. auch