Gnetum. ©Os@tof,
25^
Blumenkrone, aber in ihren Kätzchen Schuppen, de.ren männliche Blume einen Staubfaden mit 2 Staub-Beuteln, die weibliche aber einen Griffel mit einerdreyspaltigen Narbe hat, und eine einsamige Stein»Frucht zurückläßt. Man kennt bisher von diesem Ge-schlechte nur eine Art,' welcher Limi 6 den BeynahmenOucmon gibt, und die aus Ostindien kommt. Gnemondomestica Rumph. auf Amboina Mneninio genannt.Der Stängel ist holzig, und treibt senkrechte Aeste, wel»che Gelenke haben, und unter dem Gelenke breiter sind^Die gestielten, einander gegen über stehenden Blätter,stnd länglich, spitzig, glatt, und ohne alle Einschnitte;aus dem Winkel treiben gestielte Kätzchen (amenta) her»vor, welche oben mit männlichen, und unten mit weid»lichen Blumen beseht sind. Die Steinfrucht ist gelbröth»lieh, und ihr Kern ist mit einer dicken fleischigen Substanzumgeben. Die Indianer genießen die Blätter undFrüchte dieses Baumes, welche zwar süßlich schmecken,roh «hxr im Munde ein Jucken und Brennen verursa-chen, nachdem sie dieselben gekocht haben. Die Euro»päer machen sich nichts daraus. Aue der Rinde derZweige ziehen die Einwohner von Amboina Fäden,woraus sie Netze verfertigen, und woraus auch Papiersoll gemacht werden können.
>u'm Gnemon LINN. s. den vorherg. Artikel.n diagrana, Gnidium; siehe Seidelbast.
'oHtcb.cn, ein nur im Nieders. übliches Wort, mit ei-Ub'n glatten Körper reiben, um es dadurch zu glätten.D iher der Gnlcdstein, der Gläktstein. Sieheten und Gneiß 2.
^Ulst, siehe Gneiß r.
'wmonik, aus dem Griech. und Lat. Gnornonks, diePurist, Sonnenuhren zu verfertigen, die Gonnenuhv-^UHst; siehe in G.
Es - j” flehe (Bau - Ding, (Bau * Graf.
Go-