Gobard, Gbde.
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Gobard, eine Tulpensorte, siehe unter Tulpe.
Gobelet , siehe Becher. Hahnen-Fuß.
Gobelins, Gobelins, heißt, nach dem Nahmen desGilles Gobelin, die berühmte Scharlachfarbecey undTapetenmanufactur, in der pariser Vorstadt Lainc-IVlarceau, an einem kleinen Flusse, welcher ehemahlsLiövrs hieß, nunmehr aber 1 s riviüre des Gobelins ge-nannt wird.
Gilles Gobelin war ein Wolleufärber, welcher u«ter derRegierung Königs Franz I. zuerst in Frankreich den schönenfeuerfarbigen Scharlach von Cochenille färbte, den man hernach£cariate des Gobe ins nannte; jetzt aber sind die Tücher au»dieser Manusactur unter dem Nahmen drap de julienne be«kannt. Sein Bruder Jans, ein Tapctenweber zu Brügge i»Flandern, hatte daher die Kunst der Haotelisse» und Basteliste'Tapctenweberey nach Frankreich gebracht. 1667 ließ Lud'wig XIV. das Hotel des Gobelins anlegen, welches überhauptfür die königlichen Manufaclurcn bestimmt ist, und wo nochjetzt die schönsten europäischen Tapeten gemacht werden, j» nöunter dem Nahmen Tapifferies des Gobelins berühmt sind-Eben daselbst wird auch schöne Goldschmied-und Bildhauer'Arbeit verfertigt.
Coberge , eine Art von kleinem Stockfisch; siehe unterStock-Fisch.
Gobergei , siehe Leim - Zwinge.
Gäbet, die Repphühnerbeiß, die mit Habichten oderSpkl'bern angestellet wird; siehe unterRepphuhn.
Gobio, Gobins , siehe Aalraupe und Gründling.
Gochheil, Gauchheil; siehe Anagallis.
Godard, ein PlannSuahme, D. Gotthard.
Auch pflege^ man die Schwäne mit den WortenFoäarä, godsrä, herbey zu rufen.
Gode, ein cngländisches Längenmaß, dessen in denfranzösischen Tarifs von 1664 und 1667 Erwähnunggeschieht, und zwar an denjenigen Orten, wo der wei-ßen baumwollenen Friese Meldung geschehen ist, dienach diesem Maße verkaufte werden. Aus diese«Tarifs erhellet, daß.ioo Goäes 125 pariser Ellen.aus-