Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Göpel.

Weil die Erfahrung lehret, daß man mit einem,30 bis 36 Fuß hohen, oberschlachtigen Kehrrade dieErze und Berge 130 Lachter tief fördern kann, wennman in einem 2 Fuß 2 Zoll weiten Gerinne, wodurchLas Wasser auf das Rad fließt, z\ bis 3s Zoll hochWasser hat: so muß man sich zuvörderst um das zudieser Maschine erforderliche Aufschlagewasser beküm«mern, und solches von einem Stollen, einem kleinenBache oder Quelle, die im Sommer nicht zu klein wird,oder von einem nahe gelegenen Flusse nehmen, unddurch Gräben, oder, wenn sie in einem andern, undnicht in eben dem Thale liegen, worin die Treibkunsterbauet werden soll, durch einen Canal nach dem Treib«Schacht, und zwar so nahe als möglich, führen, da«mit man kein allzu langes und kostbares Gestänge »o«khig habe; ja, man muß das Aufschlagewasser in deUTceibfchacht selbst führen, wenn man einen StolleUzum Abfluß hat, und das Wasser nicht am Tage zuandern Maschinen oder sonst gebraucht wird; da m«udenn eine Treibkunst unter der andern anlegen, unddas von ihnen abfallende Wasser aus den Stollen wie«der auf andere Künste führen kann. ‘

Wenn solchergestalt, nach Beschaffenheit der Umstände,und der schon vorhandenen nahe liegenden Maschinen,durch Wasser getrieben werden, der Ort bestimmt ist, wohl»man den Wasscrgöpel oder das Krhrrad anlegen will: so N“'g- man ;u der Höhe des Rades von so bis 36 Fuß, und.cuuem Raunt von 1 Fuß, zwischen dem Gerinne und dem SiaMiiuö noch einem Raum von 2 Fuß zwischen dem Rade und verSohle, worauf das vom Rade gefallene Wasser wieder abstiegdas Gefälle und den Graben ab; eben so wäge man averauch das Gefälle ab, wenn das Wasser durch einen Canal «u»einem Lhale herbey geführet werden muß. .

In dem ersten Falle, wenn das Wasser in eben dem Tyaliegt, worin die Treibkunst gebauet werden soll, messe man -und mehr Fuß von den Pfählen, die man bey jederrigen Schnur geschlagen hat, für die Breite des WassEbens gegen den Berg ab, und schlage auf diese Weite mw