Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

enthielt, sondern sie eilten, von verwünschtemHunger getrieben, mit der größten Gefahr undin die entlegensten Lander, um dieses Metall zu e^handeln. Ja, es blieb nicht bey dem Handel. SPgewaffneter Hand verließen ganze Scharen ihr Va^land, überfielen Länder, die an Golde reichverjagten die Einwohner, und machten sich dieselbe^unterwürfig. Da wurde nun der Handel mit Golde devornehmste Theil der Handlung, wenigstens bey vieleVölkern; und hie Orte, wo selbiger blühete, oderwdieses gelbe Metall gegraben wurde, wurden überaberühmt. Kein Land oder Ort aus der alten Geschiehtist dieserwegen noch unter uns bekannter, alswelches die Quelle des Reichthums des Salomofett, und von dessen Lage verschiedene Meinungen si^'welches aber, wie kurz vorher erwähnt worden,Wahrscheinlichkeit nach eine Gegend von Arabien 8Twesen. Die ägyptischen Könige erhielten ihren Reich'thum an Golde ebenfalls aus denen Gruben, welchin der Nachbarschaft von Arabien waren; denn dielt'Landes Reichthum an Golde können die Alten nicht g 'nug loben. Pliniuö sagt, die Sabäer, ein atbifches Volk, wären wegen ihrer Goldminenschreiblich reich. Die Midianiter, die nur einen ^nen Theil von Arabien bewohnten, hatten einen klebefluß an Golde. Da sich diese unter sich in Hirten u>'Kaufleute theilten, so beschäftigten sich die lehterNallein mit dem Goldhandel. So oft auch dieser Mid>^niter in der h. Schrift Erwähnung geschieht, st'wird auch ihrer goldenen Schähe, ihrer goldenenten, goldenen Armbänder, Finger, und Ohrringedacht. Ja, am Halse ihrer Kamele hingen zur Pruchgoldene Ketten. 4Mos. zi, 50—52. Richt. 8 ,'Aus Meroe, einer bekannten Insel im Nilstrome uoAegypten, kam auch ein großer Reichthum anin dieses Reich. Ais Cadmus auf Befehl seines