Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold. 287

kers Agenor herum irren mußte, seine Schwester zusuchen, selbige aber nicht finden konnte, ging er nachThracier», wo seine Leute, die er bey sich hatte, aufdein Berge Pangäuö eine reiche Goldader entdeckten,welche lange eine ergiebige Quelle gewesen. Macedo-nien war mit verschiedenen Metallen, insonderheit aberauch mit Golde, hinreichend versehen. Zupieria hattewan, wie Aristoteles versichert, zur Zeit der alten Kö-uige, oft ün Sande ganze Haufen Gold ohne die ge-ringste Mühe gefunden. In der Gegend zwischenThessalonien und Gtagira waren auch viele Goldgru-Den, welche so lange dauerten, daß noch in neuern Zei-ten die Türken daraus geschöpfet haben. Wer diesenReichthum von Macedonien bedenkt, wird sich nichtwundern, wenn er liefet, wie viele Mühe sich dieAthe-nienser so oft gegeben haben, dieses Land sich unter-würfig zu machen. Philippus, welcher auch den obengenannten Berg Pangäuö mit seinem Reiche verknüpf-te, suchte, als er Macedonien überwunden hatte, mitvielem Fleiße allenthalben Leute auf, die in Bergwerkenerfahren waren. Dadurch erhielt er einen so großenReichthum, als keiner seiner Vorfahren aus den Berg-werken jemahls gehabt. Und wer erinnert sich nicht,daß man damahls gesagt: Philippus habe Griechenlandnicht so wohl durch seine Tapferkeit, als durch seinGold, überwunden ? Diodorus meldet, daß Philippuswehr als 1002 Talente an Golde jährlich aus den Berg-werken gezogen. Die klugen Römer verbothen denMacedonien», als sie dieselben unter ihrJoch gebeugethatten, die Bearbeitung der Gold - und Silberwerke,ungeachtet sie ihnen die Eisen - und Erzgruben öffneten.Ihre'Absicht dabey war, daß ihr eigener Reichthumwachsen, der Reichthum der Macedonier hingegen ab-nehmen möchte. Hymerms, ein berühmter Berg imattischen Gebiethe, war wegen des vortrefflichen Ho-nig-