Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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uigbaueS sehr bekannt, er fing aber anch einmahl a»wegen des Goldes berühmt zu werden.

Es ward nähmlich einsmahls bey dem PSbel in Athen ei»Gerücht, daß viel Gold daselbst von den streiebarrn Ame«enbewachet wü>de. Ewige Leichtgläubige ergriff- u die Wass tt 'nm den Schatz ja erbeuten. Sie kamen aber, mm Gelächterder klügern Bürvcr, ledig wieder nach Hause. Man rief ihnen1 zu: du dachtest Gold zu graben. S u >dn°

sagt, es wäre solches hernach ein gemeines Sprichwort gewvrke»-

Auch war in Acric» die Gegend, welche Lauri^oder Laurion hieß, wegen der Goldadern höchst be-rühmt. Daö Sprichwort welche^

bey dem Aristophanes vorkommt, hat daher seinesUrsprung, und wird von einer großen Menge Gelbesgebraucht, weil die Athenienser zum Gepräge ihresGeldes eine Nachteule hatten. In keinem Reiche aberist wohl jemahls ein größerer Ueberfluß an Kostbarkenten und Pracht gewesen, als in persien. Dieses be-rühmte Reich, welches zu einem so großen Umfangeangewachsen, ist fast durch und durch niit Bergen be-säet. Sie scheinen aber den ältesten Einwohnern beyweitem nicht den Vortheil gebracht zu haben, den m^nwohl vermuthen sollte. Die meisten von ihnen hatte«nicht einmahl Wasserquellen, viel weniger Bergwerke«Doch wenn wir die Umstände genauer erwägen, so schei*nen die alten Perser und die heutigen Spanier, einer*ley Ursachen wegen, aus ihrem Vaterlands kein Golbbekommen zu haben, man möge es nun einen Staats-Griff, oder einen Stolz, oder eine Faulheit nennen«In der folgenden Zeit aber fand sich ein unbeschreibli-cher Ueberfluß an Golde. Wer kennt nicht appararun»perficum? wer hak nicht den Reichthum gelesen, benAlexander der Große aus den eroberten Städten irrPersien machte? Die Menge des Goldes, des Silbersund der Edelsteine, ist so groß, daß sie allen Glau-ben übersteigt. In neuern Zeiten wurden die Berg-werke mit größerm Fleiße und Nutzen gebauet, mson-