Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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bkrheit da sich Adas der Große sehr viele Mühe gab,Erzgruben zu entdecken, da denn Eisen, Kupfer, Bleyin Menge gefunden ward, ungeachtet von Gold undSilber jetzt keine Gruben offen seyn sollen. BeyAbydus am Hellefpont, neben Testus über, warenbie schönsten Goldgruben, die vermuthlich den Priamuss» reich machten, daß er, nach seines Vaters Tode,Troja mit den vortrefflichsten Gebäuden, Mauern undWasserleitungen zierte. Der Berg Bernicuö verdientseiner Schätze wegen Um so viel mehr genannt zu wer.ben, weil er den berüchtigten König Midas zu demgroßen Reichthum geholfen. Die lydischen Königebekamen aus ihren Goldgruben ganz unermeßlicheSchätze, von denen Gyges. nachdem er den unvor.sichtigen Candaulus aus dem Wege geräumet, und sichauf den Thron geschwungen hatte, sehr kostbare Ge.schenke nach Delphoö schickte, unter andern drey gol.bene Becher, welche 30 Talente wogen. Crösus sandtedon seinem Reichthums noch weit mehr nach Delphos;tote denn/isch jetzt die größten Reichthümer den Schätzende« Crösus verglichen werden. Das alte Britanniensoll, wie Strabo meldet, auch Goldgruben gehabt ha.ben. Spanien ist in alten Zeiten für das goldreichste^and gehalten worden. Man findet in der Geschichte,^ud insonderheit bey dem Diovor von Sicilien, daßbev ewem erschrecklichen Brande, der die Wälder er-8kiffen, aus den pyrenäischen Gebirgen ganze Ströhmegeschmolzenen Goldes geflossen, da die Einwohner bis da»hin dieses Metall noch nicht gekannt hatten^ Diesessuchte die auswärtigen Völker lüstern. Die Phöni-ö'or, welche den größten Handel hatten, fingen daraufan «ach Spanien zu gehen, und vertauschten Kleinig.ktten gegen viel Gold. ^a, oft kamen ihre Schiffegoldenen Ankern wieder zurück, weil sie ihre eiser.en gegen Gold vertauscht hatten. Diese brachten da«Ipan»>che Gold nach Griechenland, ganz Asien, und inXIXLh, T all«

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