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Gold.
genannt. Man hat zwar bisher an dem vererztenGolde immer gezweifelt, und den Nahmen Golderzvöllig aus den Mineralsystemen verbannen wollen, we»man das Gold nicht anders, als in gediegener Gestaltfinde. Mein, Hr. v- Cronfted hat schon, in sei»^Mineralogie, von mineralisirtem Gold geredet, undgezeigt, daß es Gold von andern aufgelöseten Körper"und also vererzteö Gold gebe. Es zeigt Derselbe Z $ r 'ken an: i) durch Schwefel und Eisen mineralisirt^Gold; Goldkles, güldischer Äres, lulpbu-re minerslilirum mcuisnre kerro; 2) durch Schwefelund Quecksilber, güfdischer Zinnober; z) durchSchwefel, Zink, Eisen und Silber, scheninitzecBlenoe. Er verwundert sich, daß Henkel, welcheeinen so schönen Trackat 6e approprinrione geschriebeUhat, läugnen könne, daß sich vererzteö Gold in de"Kiesen finden könne.
Die Meinung des Hrn. Cronfted hat wenig Anhakegefunden. Die meisten mineralogischen Schriftsteller sindder Behauptung geblieben, daß die Natur das Gold nicht Wders, als gediegen, darstelle; und haben vorgegeben, daß da^fettige, was sich etwann in den Kiesen, dem Zinnopel, dtwungarischen Zinnober, der Blende und den Schortkörnern st"den mag, nichts anders, als ein in unmerkliche TheileSpitzen ausgelösetes, jedoch allemahl gediegenes Gold sey t '*„Vererztes Gold", schreibt Scovoli, in der Einleir. 5 urRenntniß und Gebrauch der Fossilien, 1769, S-„gewachsenes Bley, Zinn und dergleichen Körper, sinv^serdichtete, nicht aber wirkliche Bürger tcs Mineralreich^ 'E§ ist dieses ein sonderbarer ■ und merkwürdiger Umflog;Warum sollte cS ntd>t der Natur belieben, mit diesemauch andere fremdartige Theile zu verbinden? Es geschiehtses, sagt man, darum, weil wir sehen, daß sich das G»'«ichl mit! dem Schwefel vereinigen läßt. Muß man aber darum, weil etwas für die Menschen unmöglich ist, folgern/ d«»
C) Vogels praktisches Mineralfs/le»,, 1762,Lehina 11 ns Minefalsgie, S. ug.
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