Gold. 293
^ auch der Natur unmöglich sey? Henkel hat, in seiner«ieshistorie, &■ 470, dicft Veidindung desGoldrs mit demEchivkfcl gar nicht s-ir unmöglich angehen, ob er gleich sagt,°aß, wofern ja dieses Metall mincrailsii t werden könne, es vor«mglich vurch den Arsenik geschehen könne. Indem eronnnach sagt, daß er niemahls wirkliches Golderz gesehen ha-so ist er dadurch gar nicht zu behaiinten willens, daß dieSache unmöglich sey. Hr. v. I v sti in seinem Grundriß desLesammten Mineralreiches, §.41, ist gleicher Meinung,^er ist aber wohl im Stande darüber zu urtheilen, was derNatur möglich oder unmöglich ftp?
Das in den neuern Zeiten am meisten berühmt ge-wordene Golderz, hat Siebenbürgen zum Vaterland.Die Gebirge, in welchen e6 bricht, führen deß H?ah«sllen Csekerembe; der Ort, wo die Grubenarbeiterwohnen, ist der Fleck Nagy - ag. Es besteht diese-aus dünnen Blättchen, von Farbe des Wasser«Dleyes, oder der unter dem Nahmen Eifenmann.bekannten Erzart. Diese Blättchen, weiche ndemArößten Theile nach 4 bis 6 Lin, lang und breit, übn«stens aber ohne bestimmte Figur sind, liegen jn al«irrley Dichtungen über und neben einander, so, daßste einander verschiedentlich durchkrenHen, wie sie sichdenn in der Handstufe dem Auge des Zuschauer-cheils nach ihrer Fläche, theil- im Prosit zeigen, und"u lehtern Falle oft so zusammen stoßen, daß sie artige^olumen bilden^ Sie lassen sich mit Beyhülse^eine-lpitzigen Messers oder Nadel ist überaus feine' Bläkt«^en zertheilen, welche sehr biegsam sind, und wenig^prödigkeit oder Elasticität zeigen. UebrigenS z,eigtNch dieses Erz auch oft ganz kleinspeisig und einge«^engt, und laßt sich so gut als eiy etwas sprödes Glas«Erz oder Wasserbley schneiden, und macht, wenn eschE Papier gerieben wird, einen eiftnsarbigey Flecken.Man hielt dieses Erz anfangs für Eisenglimmer, bisin. der Feuerprobe seinen reichen Goldgehalt äußerte,^re Gangarten sind rother Feldfyakh, und weißer fet«ter Liuarz. Einwandere reiche Erzart ist in blaßrothemT z F^d«