Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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296 Gold.

Grube, und ist so reich, daß, nach Brünnich'S 2 lfl'gäbe, der Cemner an 200 Loth Gold halt; wiewohlFrivwalsky versichert, daß es bisweilen auch nur 20-js 40 Loth im Cenkn. gebe.

Letrre i Mr. Ruel de Eelleisle, für 1» mineralisition da Tor,

Mr. MONNET, fi. im Joittn. d Sc. Aout 1769, S. >07 — ’

Uli 6 j» dcn E xtraits des meill. Journ. de 1 'F.ur. beym Joiün. d. S 4, .Juin 1770, S- 239“ *44-

Sonst aber findet man den meisten Theil des Gosides in seinem vollkommenen metallischen Zustande,d. h. als gediegen, oder gewachsen, L. Aurum ° a *tiuum, und zwar entweder in verschiedenen Stein^oder in verschiedenen Erd - und Sandarten.

Das gediegene Gold, welches sich in verschied^nen Stein - und Erzarren findet, L. Aurum n-ni-uum radicatum, ist reines Gold ohne alle Einmischungvon-Schwefel und Arsenik, welches sich entweder inseiner gelbrothen Farbe, oder auch mit einer bleyfarbügen Haut, (unter welcher, wenn man sie schabet, dieGoldfarbe erscheint,) überzogen, zeiget. Man newnet einen solchen Stein, worin sich Gold befindet,Goldstein; und die Bergwerke und deren Klüfte«Gänge oder Adern, welche Gold oder Golderz enthobten, und worin auf Gold gebauet wird, ein (ßol&Bergwerk (im gern. Leben eine Goldgrube) L. A u 'rifodina, eine Goldader, Vena auri, Veine d’Or, eineGoldklufc, einen Goldgang.

Man hat wohl noch keinen Gang gefunden, webcher größtentheils mit gediegenem Golde, oder M"solchen Erzen angefüllt gewesen wäre, in welchen dasGold die mit denselben verbundenen Gangarten undErze, in Ansehung der Menge übertreffen hätte; 'fl'dem daS meiste Gold entweder nierenweise, oder ringe'sprengt, oder auch in kleinen Drusen angetroffen wird.Am meisten legt sich das Gold in einige Silber- undKupfererze, wie auch in den Zinnober ein, da dennInsonderheit das aus demselben geschmolzene Sild^