Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold. 297

und Kupfer einen Mßern oder geringern Goldgehaltbekommen.

Die meisten Goldgänge liegen in schieferartigenDebirgen, in welchen, oder wenigstens in deren Na«He, man insgemein Zinnobergange anzutreffen pflegt,wie denn der Zinnober selbst auf sehr vielen Goldgän«8 en gefunden wird. D«S gediegene Gold, so sich aufdenjenigen Gangen, auf welchen zugleich verschiedeneSilbererze brechen, befindet, ist selten ganz rein, son«'dern insgemein mit etwas Silber vermischt. Vondieser Beschaffenheit ist das in Ungarn sowohl inSchemnih als Kremniß befindliche Gold. Aus dieserUrsache sind auch die auf den dasigen Gebirgen eindre-henden Silbererze insgemein selbst sehr goldhaltig.In denen Gebirgen, in welchen goldhaltige Gängeiiegen, findet man auch öfters Silbergänge, ja dieSilbererze machen alsdenn nicht selten den größtenTheil der Goldgänge auS. Insonderheit trifft manauf denselben Glaserz, rothgüldenes Erz, und Fahl-Erz an. Von gediegenem Silber auf Goldgängen,insonderheit aber bey gediegenem Golde, hat man bisjetzt noch kein Beyspiel. Unter den Rupfercrzen legtfich vornehmlich der Kupferkies gern in die Goldgängewiewohl dieses nicht allenthalben und alsdenn amWenigsten geschieht, wenn ein solcher Gang reich anSilbererzen ist. Das gewachsene Kupfer kommt bis-weilen auf den Goldgängen zum Vorschein; ja, manwill bey Argunöky, an den chinesischen Gränzen, ge-legen Kupfer gefunden haben, aus welchem gediege«Ukr Gold herausgewachsen gewesen. Uebrigens hakble Erfahrung gelehrt, daß in der Nähe der Goldge-^wge allezeit Kupfergange streichen. Die meisten Ar«* ei * von Eisenerze legen sich in die Goldgänge ein;insonderheit hat mau vom Eisenkiese angemerkt, daßkr nicht nur gleich am Tage, sondern auch in der groß.Wn Teufe, gern beym Golde bricht. Sehr derbe Ei«

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