298 Gold.
senerze aber kommen selten auf den Goldgängen vor»und wenn sie ja auf denselben brechen, so geschieht stl»ches doch nicht leicht in großer Teufe. Den rothenund braunen Eisenschuß, imgleichen den Eisengliwmerfindet man sehr häufig auf den Goldgängen. DerBleyglanz ist auf den Goldgängen nichts seltenes, wo«von wir sowohl in Ungarn, als auch an verschiedenenandern Orten, Beweise genug haben; wie man dennversichert, daß zu Kongsberg in Norwegen diebererze, beym Uebersetzen eines Bleyganges, goldhal«kig sollen geworden seyn. Daß Zinngänge Golderze,oder Goldgänge Zinnerze führeken, davon ist Zwarkein Beyspiel bekannt; da aber die in den Seifen be«findlichen Zwittergeschiebe sehr oft goldhaltig sind, rhat man nicht zu zweifeln, daß nicht auch Gold und. goldhaltige Erze auf den Zinngängen gefunden werdensollten. Das Gpicßglas bricht auf vielen Goldgän«gen, und öfters sehr häufig, da es denn insgemeinziemlich goldhaltig zu seyn pflegt; ja, man wird nichrleicht einen Gang antreffen, auf welchem Spießgkasbricht, wo die daselbst zugleich vorhandenen Silberer«ze nicht mehr oder weniger Gold enthalten sollten«Vom wißmuch beym Golde und goldhaltigen && e 'ist kein Exempel bekannt, wie denn auch dieRobalrer-ze niemahls auf den Goldgängen gefunden werden,ungeachtet sich auf Kobaltgängen bisweilen einigerGoldgehalt gezeigt haben soll. Der Mißpickel hing?'gen wird auf Goldgängen sehr häufig angetroffen, wieer denn in diesem Falle insgemein selbst viel Gold hält«Das so genannte Rauschgelb bricht zwar selten ausGoldgängen; man findet aber solches öfters in derNähe solcher Gänge, oder wenigstens in denen Gebir«gen, wo man Goldgänge antrifft; wie sich denneinigen Orten in Ungarn ganze Stockwerke von Rausch'Gelb befinden sollen. Von den zinkischen Erzen trifftman insonderheit die Blende am meisten auf Goldgan«