zi6
Gold.
Damit die Engländer sich diese sonderbare Art der Handln^erleichtern mögen, so rechnen sie durch die Bank rUnze Goiv'Staub zu 4 Pf. Sterl. engl. Geld ('). Die Afrikaner, ® eche mit Schaden klug geworden sind, verstehen diese Art inhan'eln so gut, daß sie sich nicht so leicht hinlergchey kaff-'n-
Am ailerreichsten an Goldsande, Goldkörnec»,Goldflitschen und Eoldgeschiebe aber ist wiederum2lmerika, vornehmlich dessen goldreiche Länder,und Brasilien, als in welchen man, sowohl auf ß fttBergen, als in den Flüssen, dergleichen häufig ^trifft.
Das brasilische Gold wird durch die reißenden Strohsaus dem Gebirge herab gebracht, und w°nn das Wasser abs^lauftn ist, sucht man es unter dem Sande bervor. Der "nig bekommt den fünften Theil von allem Golde, was einft-'Personen, die das Recht dazu haben, durch ihre Sklaven nursuchen lassen. Dieses dem Könige zugehörige Fünftel, wird ingrmüncn Jahren auf rga Aroben, jede zu 32 vorkuqicjiEPfund, gerechnet, welches den Werth von 300,1000 fyW-Sterl., oder 1,700,000 Rthl. ausmacht, Räch dieserLrchEung würde das gcsammte Gold aus Brasilien jährlich andemhalb Millionen Pf Sterl. betragen; man kann aber sicher, be-grüße» Unterschleifes wegen, 2 Millionen Pfund Sterling, odH9 Millionen Rthlr. annehmen, die jährlich aus Brasilien »awNffabon gebracht werden, und dadurch die Reichthümer Eur»pens vermehren.
Von der aus Afrika und Amerika jährlich nachC^ropa kommenden Menge Goldes, werde weiter unresi,bey Gelegenheit des Handels mit dem Golde, fpreclM-
Was den Ursprung des Goldes in deirFlüjsi"betrifft, so hat man insgemein dafür gehalten, daß öl<Goldflitschen und Goldkörner, welche in dem San^der Flüsse gefunden werden, bey ihrem Laufe über e>"
, (*) Gemeiniglich werden die Maaren 25 pro Cent hoher
schlagen, als sie »ach Abzug aller Unkosten in Guineawerth sind. Wenn also die Engländer einen Neger Mzen Gold, d. i. für 8 Pf. Sterl. engl. Waaren einrauico^'kommt ihnen derselbe in der That doch nur auf 6 M' wju siehe».