der Fluß langsam läuft, und einen ganz reinen, feinesSand liegen laßt, aus welchem das Gold durch ^Kunst gewaschen wird. Dieser Sand besteht a»STheilchen von weißen, grauen, schwarzen, röthlich^oder schwarzbraunen, auch blauen Kieselsteinen. Ma"brauchet hernach dergleichen Sand, woraus daögewaschen ist, noch zum Skreusande beym Schreiben',man nehme aber nur i Loth davon, thue es in einGlas, und gieße l Loch Scheidewasser hinzu, so wirdman sehen, daß dieses noch etwas metallisches darinfindet, eö herauszieht, auch verzehret; denn es arbe>'kec, kocht, brauset und färbet sich, welches es mit einewbloßen und gemeinen Kieselstein Nicht thun kann, ^eS diesen eben so wenig, als Glas, angreife Hierausist also zu schließen , daß das Gold im Flußsande nichtvon besondern reichen Goldadern, über welche etwan"solche Flüsse hinliefen, sondern allein aus den Kiele''Steinen herrühre. Unter diesen sind die so genannte"Kahenfelsen die härtesten und wildesten; sie sind diedichtesten Unter den irdischen Körpern, welche ihrevöllige Zeitigung erlangt haben, solche aber nicht hat'ten erlangen können, wenn sie nicht etwas von deQuintessenz der Erde, für welche man gewisser Müßt"das Gold halten kann, bey sich hatten. Solche Felsignun werden in den steilen Gebirgen, wo sie an Berg'Wassern stehen, durch mancherley Zufalle abgensse'bund in einen schnellen Bach gestürzt; hiervon bekouMkder Bach eine SteMmung, bey einem Regengußoder beym Abgehen des Schnees sammelt sich eine st''che Menge Wasser in einen enge eingeschlossenen 2^9'Äach, daß das Wasser, weil es sonst nirgends h'kann, oftmahls einen mehr als looEenmer schwereStein forttreibt. Der Stein kann nicht schwimme!/sondern wird nur über andere Steine fortgesthdbe"^dadurch werden ihre und seine scharfe Seiten, S© 1 * 1und Ecken abgerieben, und es entstehen hieraus
Schliessen