Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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28 Gold.

zu Gelde zu machen, bey den Goldschmieden herum lief,dabey wehr Auswand machte, als es einem Arbeiter dieserClasse zukam, so erregte er Aufsehen in der Stadt. Die gpmeinen Leute merkten diesen Gästen die Kunst ab; und es währ«rc nicht lange, so waren die Ufer mit 80 Waschbänken besetztDon dem Goldsande bey Wesel, wird unser gelehrte Hr.

Bloch nächstens eine arcksührlichere Nachricht ertheilen.

Daß «an in Oestreich, wie auch in Ungarn, attdem Strande der Donau, imgleichen der Wag,Dran und Sau, auch an einigen geringen Wassern,nicht weniger in Siebenbürgen, Gold zu waschen pflegt,bezeugen viele Geschichtschreiber in ihren Schriften-Auf gleiche Weise wird auch beständig zu Venedig >>nArsenal solcher Sand gewaschen, den sie theils auSDeutschland, theils aus Pjemont und andern italiarii«schen Gegenden her hohlen sollen. In Portugal,viel Goldsand gesunden, hiernächst auch viel aueSpN'nien, nicht weniger aus West- und Ost-Indien eilige«führt und daselbst gewaschen worden, ist es von desKönigen schlechterdings verbothen, Goldsand aus desFlüssen zu suchen und zu waschen; theils, weil durchdiese Arbeit sehr viel Leut^ von dem Ackerbau, derViehzucht und andern nöthigen wirthschaftlichen Vcr«richtungen abgezogen werden, theils auch deswegen,weil der Sand oft wenig gibt, das Geld aus dem Lan«de gezogen, und der König, in Ansehung der Einkünftte davon, gar sehr betrogen worden. Daher nunmeht,bey Strafe der Confiscation und der Landesverweisung,kein Goldsand anders, als aus deu Goldminen inVrasilien, eingeführet werden darf. 7

Zum Goldwäschen har man verschiedeneschüren, die aber in der Hauptsache alle einander gleichsind. Die beste und nutzbarste soll folgende seyn. Siebesteht. Erstlich aus einer, 6 Fuß langen und 2 bis ZFuß breiten, hölzernen Tafel, welche an den beydenlängsten Seiten mir Leisten, ekwann 1 Zoll hoch, ^geben ist. Man stelle sich Zweycens ein anderes In« !

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