Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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Das aus seinem Gesteine, Erzen, Letten oderSande ausgebrachte Gold', wird entweder so, wie esane diesen ersten Bearbeitungen kommt, gelassen, oderaber 2) noch weiter bearbeitet. Diese fernere Be-arbeitung besteht darin, daß man es entweder, wennMan es rein genug zu seyn glaubet, nur bloß zusammenschmelzet, und entweder in einen Klumpen, oder inlange Stücke gießt, auch wohl schlagt, daher denndas dem gediegenen Golde entgegen stehende ausge-schmolzene Gold kommt, welches, nachdem es enk.weder in Klumpen oder. Stangen ist, den Nahmender Goldklumpen, L. Mafia auri, Fr. Or en lin-gots; oder der Goldftangen oder Goldbarren, Fr.Lsrre ä'or, erhalt. Siehe auch Golrfchut; oderaber, wenn man es nicht für rein genug hält, oder sonsteinen andern Fehler daran findet, solches noch weiterreiniget, läutert, fein machet, und die daran bemerk-ten Fehler verbessert; und nachdem dieses geschehenist, e§ alsdenn erst in vorgedachte Klumpen oder Stan-gen zusammen bringt.

Es geschieht aber diese Läuterung und Reinig-ung des Goldes von den ihm beygeunschten fremdentheilen, und die Verbesserung der daran bemerktenFehler, nach -Verschiedenheit der Umstände, auf ver-schiedene Art. So reiniget man das Gold von an-der» Metallen, theils auf der Capelle, vermittelst desBleyes, welches aber das beygemischte Silber nichtwit wegnimmt; theils durch die Cxmentation; theilsdurch das Goldfcheiden, Fr. veparr ä'or, welcheswieder auf zweyerley Weise geschieht, nähmlich entwe-der ine nassen Wege, da das Gold, wenn es nur we-U'g Silber bey sich hat, in Gold- oder Königswasser,und wenn mehr Silber als Gold in der Mischung ist,durch Scheidewasser aufgelöset, das aufgelösete von.m gefallenen Silber- oder Goldkalke abgegossen undNiedergeschlagen wird; oder aber im trocknen Wege,

und