Gold.
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Zwey oder drey Mahl mit Wasser in dem Filtro ausge-lauget, und dieser Liquor hernach aufden Ueberrest ge-gossen.
Zur Herausbringung des Goldes aus der Soluki«on, schlagt Cramer zwo Methoden, nähmlich das Us-^erdestlllieren des Auflösungssaftes, und das Nieder-schlagen des Goldes durch Quecksilber, vor. ManAu n aber weder bey der einen, noch andern, von derLauterkeit des Goldes versichert seyn. Denn, unge-achtet es vorher mit Bley auf der Eapelle abgetriebenworden, so behält eS doch, wenn ekwann Platina dar-lsi enthalten ist, nach dem Abtreiben die ganze Quanti-löt der Platina in sich, und unter gewissen Umstandenbehalt es auch etwas Kupfer an sich. Sowohl Plati-na als Kupfer lösen sich damit im Königswasser auf;Äuecksilber schlägt die Platina zugleich mit dem GoldeWieder; und bey dem Abziehen des Auflösungssastesbleibt mit demselben sowohl die Platina als das Kupferzurück..
Von der Lauterkeit des Goldes kann man bey demNiederschlagen mit gemeinem grünen Vitriol versichertseyn. Der Vitriol wird in kaltem Wasser aufgelöset,^e Solution filtriret, und in starker Quantität zu der^vlurion des Goldes gegossen. Die Quantität desVitriols muß vorder Auflösung 10 bis 12 Mahl grö-^ee, als die Quantität des Goldes, seyn. Da derBodensatz langsam niederfallt, muß man das Mengsel24 Stunden lang- und länger, stehen lassen. Wenn^'bdenn der Liquor klar geworden, ob er gleich vonunkler Farbe ist, wird er abgegossen. Das bräunli-che Pulver auf dem Boden wird in etwas Schei-ewggxx gekocht, hernach mit Wasser abgesüßt, undschm Ansähe von ein wenig Salpeter ge«
Darauf diese Art geschiedene Gold sieht vollkommen feinund es kann durch kein einziges anderes bekanntes Mittel,Y3 wel-