Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

weiches man zu den Arbeite» gebrauchen kann, bis zu solcheGrade gebracht werden.

Die Absonderung des Goldes vom Silber öltr#Gcheidervasser, ist eine der gebräuchlichsten Opera'tionen, sowohl zur Läuterung des Goldes von wem'gern Silber, als auch zur Herausbringung eines wen»'gen Goldes aus eitrer großen Proportion Silber.Vielmahls werden beyde Absichten zugleich erreicht,denn, wenn das Gold solchergestalt zu läutern ist, er'fordert eö einen Zusah von Silber; und hierzu ziehtman allemahl ein solches Silber, welches Gold ent'hält, vor: so, daß zugleich bey eben der Operation,wodurch das andere Gold geläutert wird, auch da»Gold aus dem Silber, ohne mehrere Kosten darausverwenden zu dürfen, herausgebracht wird. Die be'sie Proportion von beyden Metallen ist i Theil Golbzu 2 Th. Silber; oder i Th. Gold zu 4 Theilen de»Mengfelö, daher dieser Proceß auch die (üuarrschei^n„g oder (Luartarioii (weil das Gold nur der vierteTheil gegen das Silber ist,) genannt wird. Wen"Silber bloß in der Absicht, um es von dem Golde zuläutern, zum Golde gesetzt wird, müssen diese Proper'tionen so genau, als möglich, beobachtet werden-Denn, ist des Silbers weniger, so geht die Auflösungdesselben nicht geschwinde genug von statten; istgegen die Quantität desselben größer, so verursachet e»eine« unnöthigen Aufwand der Säure. OefcerS nMSilber, welches bloß ein klein wenig Gold enthalt,dieser Operation unterworfen; allein, in solchen Fallt"hat man ganz andere Methoden, welche nicht so käst'bar sind, und welche weiter unten beschreiben werd,einen großen Theil deö Silbers abzusondern, so, ^bloß eine mäßige Quantität durch das Scheidewallaufzulösen übrig bleibt.

Das Metall wird, zu diesem Behuf, in klemKörner gebracht, indem es in einem Schmelztie^l 0