Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

gen Schmelztiegel am dauerhaftesten befunden habe,welche mit Leinöhl gefüllet worden, das einige Tagedarin gelassen wird, damit es sich wohl einziehe. DasOehl wird alsdenn auögegossen, und laust gut ab.Der Tiegel ist darnach so feucht, daß klein gestoßenerBorax, den man in den Tiegel überall herum streuet,sich wie ein Damm fest fetzt. Alsdenn läßt man ihn,wie eine Mahlerfarbe wohl trocken werden. Von ei»nem auf solche Art zubereiteten Tiegel versichert er, daßer ihn io bis 12 Mahl im Feuer habe brauchen,damit 2 bis 300 Güsse zum Niederschlage machen kön'neu. Es ist indessen, da man sich auf die Festigkeit deSGefäßes wenig verlassen kann, doch rathsam, VorWzu gebrauchen, und bey einem unglücklichen Vorst"das darin enthaltene in Sicherheit zu stellen; in webcher Absicht man nur den Tiegel in einen andern H'"'ein fetzen, oder ein Becken darunter stellen darf.

Wenn das Gold in dem Tiegel geschmolzen ist, wirdungefähr zwey Mahl so viel, dem Gewichte nach, kleingestoßenes Spießglaö, und zwar Portionen - weist,darein geschüttet, jedesmahl eine Portion, wenn dievorige geschmolzen ist. Hierbey muß man sich in Aclstnehmen, daß keine Stückchen Kohle hinein fallen, wendiese verursachen, daß das Spießglas aufbrausen ustdin die Höhe schäumen, und wohl gar aus demüberlaufen würde. Da solches Aufschwellen nicht gäni'lich vermieden werden kann, muß man einen grosseSchmelztiegel dazu nehmen. Wenn das Gold sehrrein ist, oder der darin enthaltene Zusatz über ein V>^'tel seiner Schwere beträgt, wird das Spießglas vorhermit ungefähr | gemeinen Schwefel vermischet;zwar deswegen, weil, wenn man von dem SpießE^selbst so viel, als zurVerfchlackung des gefamnuenZchfatzes erfordert wird, gebrauchen wollte, die Quancuades von dem Spießglase zurück bleibenden Metalledermaßen anwachsen würde, daß es hernach von dr"'