Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
358
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oder eS wird mit dem im 7 Th. S. 71 beschriebenen,und Fig. 396 abgebildeten Bruniereisen oder Brünier«Stahl, und in Essig genehtem Blutstcin, glänzend oderstrahlend gemachek, welches sie Gold brunioreli oderpolieren, Fr. bruniroder pvlir l'or, das also bearbeiteteGold aber poliertes Gold oder Brumergold, Fr-Or bruni, nennen, welches sie überdies noch wohl mitder oben, S. 354, erwähnten Goldfarbe oder Coloriherhöhen.

Wie goldene Geschirre, welche unansehnlich gewoe«den sind, wieder glänzend zu machen, werde unken,wo von Reinigung alter Vergoldungen handle, zeige».

z) Von den Goldschlagern, denen ebenfalls einbesonderer Artikel gewidmet ist, wird das Gold zu dü»«neu Blättchen gearbeitet, welche geschlagen Gold,Blattgold, Blattergold oder Schlaggold, ge«nannt werden ; aus deren Abgängen das Mufchf^Gold, Fr. Or äs coguille verfertiget wird. DiesesMuschelgold ist nichts anders, als vulverisirtes Gold,welches in Muschelschalen aufbehalcen wird. M»"hat echtes und unechtes. Das echte Mufchelgold/und auch das echre Muschelsilber wird von den absi>^lenden Stückchen des geschlagenen Goldes oder Silbers,und in deren Ermangelung aus ganzen Gold - oder S»'berblättern gemacht, indem man solche auf einem Mm«morsteine mit Jungftrnhonig zu einem zarten, fast i» 1 'fühlbaren Pulver reibet, da man denn das Honig her«nach durch Wasser von dem zerriebenem Golde wiederabsondert. Oder, man gießt etliche Tropfen Wasstr,worin etwas Leim aufgelöset ist, auf einen glatten por-zellanen Teller, schüttet Goldblätker darauf, und reibetsie mit den Fingern, wie man die Farben mit dem LäuferauscinemReibesteinereibet'. Je länger man reibet, destoferner und schöner wird das Gold. Man schlämmt eshmrach ein Par Mahl mit laulichcm Wasser," und h^