Gold.
359
j* zum Gebrauch auf. Das Gold kann auch durchAuflösung des Goldes in Quecksilber, und Abrauche»des Quecksilbers im Feuer, oder durch Auflösung des-mben in Königswasser und Niederschlagen mit gewissenZusätzen (wovon unken handeln werde) zu einem Pul-^, welches weit feiner ist, als so leicht durch ein me-chanisches Reiben geschehen kann, gemacht werden.
dem Pulver thut man sodenn, wenn eö Gold ist,^Ugefahr so viel, als die Größe einer kleinen Wicke he»tl %t; und wenn es Silber ist, etwann so viel, als eineetwas größere Wicke ausmacht, in kleine, weiße undbesonders ausgelesene Muschelschalen, die man aus denFlüssen sammelt; und damit solches darin fest hangenbleibe, feuchtet man es mit ein wenig GummiwassecDas unechte Mufchelgold, oder, wie eö auch>oust genannt wird, Mahlermetall, Fr. Lron^e äesp^nrrc8, oder Metal cn coquille, wird aus dem zu dün-Blattchen geschlagenen Messing auf eben die Art,das echte Mufthelgold, zubereitet,, und von dem-nlbeck etwann einer Erbse groß in eine Muschelschalellkchan; siehe unter Messing. Alle diese GattungenMuschelgold und Muschelsilber werden von den"vldschlägern inDeutschland,vornehmlich zu Augsburg,ö^nacht. Die nürnberger und augsburgerBilderhändler^llegen beyde Gattungen in Farbenkästchen unter an-.brn Muschelfarben mit zu verkaufen. Daö echte Mu-chelgoly und Muschelsilber, wird zum Mahlen und Jl-uminjren gebraucht; auch bedienen sich dessen die^chonschreiber bey denjenigen Gemählden und Schrif«( en ' die mit Golde gemacht werden. Mitdemunech-do^s ^'^chelgotde werden die Gypsbilder überzogen;ch brauchen dasselbe auch die Miniaturarbeiter.
> 4) In den Gold - und Silber-Fabriken, von, \. en Ein besonderer Artikel handelt, wird das Gold' on dem Golddrahtzieher zu eiuem Drahte vonZ 4 ' der-