Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
361
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Gold.

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u, tfer einander rührt, löset sich das Gold gar bald auf,und verschwindet. Ist das Amalgam- zu einem vielHleiß erfordernden Gebrauche bestimmt, muß es vonk fl u Unrathe, den eS etwann an sich genommen hat, ge>r etniget werden- indem man es in einem gläsernen, stei-lernen oder HÄzernen Mörser, mit etwas Küchenfalzund Wasser reibet, dann und wann das Wasser ab-stießt, und frisches yimnit, so lange bis dasAmalgamaDasselbe nicht nrehr entfärbet, und eine reine lebhafteHelle bekommt.

^ Wenn die Proportion des Quecksilbers stark ist, so,die Vermischung nach dem Erkalten noch flüssiguikibt, kann man einen großen Theil davon absondern,"'dem man eS durch weiches Leder drückt. Man kaun* l, f solche Art so viel Quecksilber aus diese Art herausZücken, daß eine wie Butter schmierige dicke MasseZurück bleibe, welche etwas über i Theil Quecksilber zu^h.Gold enthält, aber noch immer von einer Silber.Eeißx ist.

. Äcks steift Amalgam« wird weich, wenn man es zwischen® {n Fingern erwärmet oder durcharbeitet, und. wirb wieder hart,man es kalt werden laßt; daher hat. man es als eine gc*l ,c ® ater ' e ' wenn mau Petschrere von Eindrücken in Wachs.j?chcn will, vorgeschlagen.- Indessen hat dasAmalgama vonkeinen Vorzug in diesem Stücke vor den aus geringernItalien verfertigten. Daö von dem Amalgam« auöge.

Quecksilber kann aufgehoben und wieder zu ähn-"chen Arbeiten gebraucht werden.

Das Quecksilber, einer der flüchtigsten unter den'Gallischen Körpern, wird von dem Golde durch ein^uer, welches die Vermischung noch nicht kirschroth"achen kann, hinaus gejagek. Wird das Amalgams. " einem Mahl diesem Grade der Hitze ausgesetzt, soe{5 leicht in die Höhe schwellen und um sich sprütz-' und zum Theil aus dem Gefäße heraus geworfenrven; ist das Feuer zu Anfange gelinde, undr «ach und nach verstärket, so verraucht das Qucck.

Z ; Silber