Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

gend einer andern Waare. Denn außerdem, daß &i) in den Münzofficinen und von den Goldarbeiter«oft einen stärker» Zusatz bekommt, als es den Verord«nungen und Reglements zu Folge geschehen sollte, s»haben auch r) gewinnsüchtige Leute von je hergesuch^andere mit falschem Golde zu bekriegen. Selbstdie Schwarzen in Afrika, von denen man es doch ö ,nwenigsten vermuthen sollte, sind schon so verschmitzt Q e ‘worden, daß sie nicht allein aus vergoldetem Silbckund Messing falsches Gold machen, sondern daß f' eauch Messing und Schmergelstaub, imgleichen aus'gebohrte und mit Sandsteinen gefüllte Korallen odckStucke Gold, unter den Goldsand oder die Goldstückemischen, welches Gemenge und anderes dergleichenverfälschtes Gold an einigen Orten auf der Gold'Küste von Afrika Rrakragold genannt wird. ll#®wie viele Leute sonst mit Domback, Pinscheback unddem sonst aus Grünspan, Tutie, Borax, Salpeterund sublimirten Quecksilber gemachten sophistische'!Golde betrogen worden sind, ehe man gewußt hat,-aß es kein Gold sey, ist bekannt genug.

Es gibt aber auch, wie kurz vorher, und ober»,S. 355,f« erwähnt worden, eine erlaubte VerseyunKdes Goldes mit einem Zusatz, welches man dieLegierung des Goldes nennt. Gold, in seinesreinen Zustande, wird für zu weich und biegsam zu deingemeinen Gebrauche, zu Münzen und Gerathe, S e>halten; und deshalb wird es, um dessen Härte zu ver'stärken, und es zu dergleichen Absichten geschicktermachen, versetzt (legiert), und mit einer gewijseuOuantitat geringerer Metalle vermischt, welche, ^Ansehung des Goldes, die Legierung oder der Zu-satz, Fr. Alliage, genannt werden, und wovon dieProportion durch Gesetze bestimmt ist. Daß stichtBeymischungen von so großem Nutzen, in Ansehungdes Gebrauches des Metalles, als gemeiniglich ange'

geben