Gold.
389
** ,e abgewogenen Metalle hinein thut, und das Feuerauf das eiligste verstärket werden , damit die Me«lalle so geschwinde als möglich fließen. Noch leichterüber geht es, wenn ein Künstler mit dem Löthröhrc^en^zugehen, uud damit die abgewogenen Metallstuck-chkn zusammen zu schmelzen weiß. Allemahl aber er«lordert es einerley Arbeit und Accurateste, ob man dasMetall zu Einer Nadel genau zusammen setzt undlchmelzek, oder ob eö zu 50 oder IOO Nadeln von ei«üerley Art, auf einmahl zusammen geschmolzen wird;^diejenigen thun, welche dergleichen Nadeln auf den^auf verfertigen. Ein Künstler thut daher fast alle«!?ühl besser, wenn er die Nadeln kaufet, als daß er' ,e selbst macht, und so viel Zeit darauf verwendet.
. Wenn nun ein Stück zu verkaufendes Gold aufve>n Probierstein gestrichen werden soll: so ist eö nö«^ 3 , daß der Künstler, an den Ort, der zum Strei«Akn am schicklichsten ist, einen Strich mit einer zarten"Eile thue. Dieses ist deshalb nothwendig, weil das^üld auf der Oberfläche reichhaltiger seyn kann, indem* ie vermischten Metalle auf der Oberfläche ausgesotten,b ^ch Scheidewasser angefressen, durch eine Art von'"wenkakion heraus gezogen, oder gar die Oberflächeschlechten Goldes vergoldet seyn kann. Ein jederVerkäufer muß demnach diesen Strich mit der Feile anEinem schicklichen Orte, der am wenigsten in die Au-Ni fallt, jedoch zum streichen bequem ist, erlauben,^srmitkelst des Striches mit der Feile aber ist deruustler vor allen Betrug sicher. Denn, alle vorherSüchte Mittel, das Gyld auf seiner Oberfläche feiner» wachen dringen nicht so tief ein, als eine guteFeile«“f ■ «he 3 »eäitttt.
Sie n 11 Orte also wird der Strich auf dem Pro-^Mein gemacht, der ungefähr 1 Zoll lang, einenbreit, und allenthalben gleichförmig seynp- Der Probierstein muß vorher abgewisch-1 wer-Bb a
den,