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Gold.
den, damit der Strich defto besser in die Augen saut-Ein geübter Künstler weiß sowohl aus dem Ansehe"des Goldes, als des Striches, gar bald zu beurthchlen,. welche Nadel mit dem Striche des zu verkauf^den GoldeS ziemlich übereinstimmen werde. Er machdaher, mit der vermuthlichen rechten Nadel, ebenchen Strich daneben, und beurtheilt, ob der Str^des zu probierenden Goldes, und derjenige von deProbjernadel, vollkommen einerley Farbe und An"'hen haben, Zeigt sich noch ein Unterschied, soeine andere Nadel ausgesuchet werden, so lange,das zu probierende Gold und eine Probiernadelkommen einerley Farbe und Ansehen haben.
Sind beyde Striche solchergestalt auf das vollk»^Menste übereinstimmend, so kann ein Künstler, der Q e>übt ist, und ein gutes Auge hat, allemahl verf'Eseyn, daß das zu verkaufende Gold eben den Geh^hak, den die Probiernadel anzeigt, und daß der Un^schied niemahls großer seyn kann, als 2 bis z ® x °.'mehr oder weniger, die aber bey dem Einkaufe n>Mahls in Betrachtung gezogen werden. Dieses vrsteht sich aber, wenn das Gold mit weiter nichts, ?'Kupfer und Silber vermischt ist. Sind aberg»nsielte oder betriegerische Vermischungen bey dem s"sammensetzen des Goldes angewendet worden: so »0"freylich das Gold am Strich einen höher« Gehalts•zeigen , als es in der That nicht hak; allein, einen!chen Betrug zu entdecken, gibt es noch ein anderMittel, nähmlich das Scheidewasser, welches alle ujede Metalle und Halbmetalle auflöset, nur über»^Gold nicht die geringste Gewalt hat. Der gekünsteund betriegerische Znsaß möge also aus einer mewscheu Zubereitung bestehen, aus welcher er will, 'wird er von dem Scheidewasser angegriffen und auwlöset. Wenn also der Künstler die rechte Nadel gsi"hm hat, so macht er auf dem Probierstein, an em^