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Gold.
preis der neuen Goldgewichte. Ein justierter Setz pWteinem 4, 2, 1 und ^ P stolcnsteio, iwglemcn voneiiumbop,peilen und einfachen Ducatcn, einem ganzen und halben Cov'verain, ganzen und halben Carl d'cr, auch Zanzen und halbe»Max d'or, nebst einem ganzen Satz Asse, von Ne. j bis 6,zusammen in einem Kästchen, pro 3 Rlhlr. Dahingegen ei»'zrln ein Stein zu 4 Pistolen pro 6 ©r., dito zu 2 Pistolen P‘°5 Gr., von allen übrigen Stücken aber durchgängig pro 4 &•Ein ganzer Satz Asse von No. 1 bis 6, pro 6 Gr. Einder Satz wn No. 1 bis z, pro 3 Gr- Jedes einzelne Sr»»von Assen pro i Gr.
No. 41 des Lechz Im. Bl. v I. 1765, S- Z6).
Eine ähnliche Einrichtung, in Ansehung derstierten Goldwagen und Gewichte, findet auch in denkön. preussischen und churf. brandenburgischen Lande»,seit mehrern Jahren, statt. Jnr I. 1768 ward j aBerlin eine Goldwagefabrik von dem Mechanicuö u»dgeschwornen Wagenjustierer Gnieser (welcher alsGoid'Wagefabrikant nach Berlin berufen worden,) erricht^'In demselben Jahre wurden auch alle fremde Goldw»'gen und Gewichte, besonders die nürnberger, wegc>'ihrer Unrichtigkeit, gänzlich verbothen.
Nebst den gewöhnlichen Goldwagen, hat man aucheine besondere Art einer Goldwage, welche sichvon andern darin unterscheidet, daß sie oben an derSchere ein Stück eines Zirkelbogens hat, wieFig. 1030, zeigt. Dieser Bogen dient dazu, daßman an demselben sehen kann, wie viel Asse ein Du^'ten, oder anderes Goldstück welches man wäget,leicht oder zu schwer ist. Es läßt sich derselbe aufei»-gewisse Sorte, als: auf Ducaten, oder Pistolen,leicht einrichte». Man legt nähmlich einen richtige"Ducaten^ oder dessen Gewicht, ein, und richtet es d»)hin, daß die Wage just inne steht, legt alsdenn ein Astzu, und zeichnet mit einer Linie, wie weit die Znngtheraustritt; legt sodenn wieder eins zu, und bemerktden Ort auf dem Bogen ab, wo die Zunge 2 Aß zeigt'
und