Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold. 399

und so ferner mit drey, und mehrern. Auf gleicheWeise wird es auch auf der andern Seite gemacht.

Vermittelst dieser Wage kann man, ohne baß man kleineGewichte nöthig hat, so gleich sehen, wie viel ein Ducaten zuleicht oder zu schwer ist. Allein, wenn. man Döppelducakea«uswögen will, wird man bey den meisten Wagen betrogenleyn; denn da wird auf ein ganzes Aß und mehr, dieZunge kaum ein halbes ansagen. Eben dieses geschieht auchwehrenthrils bey allen andern Wagen, daß der Ausschlag voneinem Aß auf einem Doppelducaten kaum die Hälfte, ja bis-Jffitfn kaum i so groß ist, als bey einem einfachen. Dahereann man solche nur zu einerley Sorte gebrauchen; ober cSwüste« doppelte Theilungen, zu einfachen und zu Doppel-Du-katen, gemacht werden. Auf Pistolen und andere Mänzsorlen,wird ebenfalls eine andere Theilung erfordert.

Man hat auch eine Goldwage, so eine Artvon Schnellwage tft. Fig. iozr ») und?).

In der einen Art, Fig. rogi ->), ist b ein Füßchen vouEetn oder Holz, mit einem Zapfen bey », woran ein flachesHolz ober Bein cg «n einem Stifte beweglich ist, dessen TheilVon de bis f, länger ist, als der Theil fg. Bey c ist ein tun»des Tierchen, von der Größe eines Ducaten, de aber ein et-was erhobener Rand, welcher verhindert, daß das Goldstücksich nicht weiter, als bis an diesen Rand, schieben läßt. DerH'nrcriheil fg ist von der Schwere, daß ein recht wichliaerDucaten erst denselben aus seiner Ruhe bringt, da er sonst stetsauf dem Ansatz h ruhet. Es kommt hierbey hauptsächlich dar-Äu f an, daß diese Wage am Stifte f recht gangbar sey, undwchk eher kippe, als bis eiu wichtiger Ducaten daraus kommt.

dieser Absicht muß der Stift oder die Achse etwas höherals der Mittelpunkt der Schwere (Ceanum grauitatis) stehen,hingegen bey andern Wagen jener wenigstens mit diesemgleich, oder bester etwas darunter, stehen muß.

Die zweyte Art ist zwar, in der Hauptsache, der erstengwtch, zugleich aber also eingerichtet, baß man solche zusam-wen legen und bequem bey sich führen kann, wie bey m Fig.*031 d) ju sehen ist; oben darüber aber steht die Wage zumI°agen ausgestellt, »bc ist ein etwas breites Blech, welchesey t»c »in Charnier hat, in welchem ein anderes Blech d be-^ktzlich ist; dieses hat bey e wieder ein Charnier, und mit die-***** das Blech t', welches bey g abermahl mit einem Chanucr