Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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400
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400 Gold.

versehen ist, nebst dem Blech h, welches die Stütze abgibt/worauf der Hintere Theil des Balkens k ruhet. An dem Obs'vier el ist zugleich die Achse oder der Stift vomBalken ik b '‘festigt. Bey 3 hat das Blechtga einen etwas erhöbe»^Rand, damit das Bleck) f nebst dem Balken sich. anstämmt»kann. i> ist der Tester, worauf das Goldstück geleget wird.

Aus dieser Wage kann man keine andere Stücke wägen,solche, worauf dikseibe eingerichtet ist; es sey denn, daßzwischen k und l ein Gewicht and, ächte, weiches nach gewilltAbtheilungen geschoben werden k'-nnre. ,

Eine solche Wage dient eigentlich nur dazu, Stücke, rc fl 'che schwerer sind, schnell zu sortieren; daher sie auch dieper» und wipper-- wage genannt wird. Stücke, welchezu leicht sind, müssen auf einer andern Goldwage gewogtwerden.

Eine bequeme Goldwage mit einem einzigesGewichte, welche auf der Reise bey sich zu fsthrchdienlich ist, findet man Fig. ic>g2 abgebildet.ist wie eine andere gleicharmige Wage, hat aberEine Wageschale. An dem andern Arme, der durch'aus von einerley Dicke ist, befindet sich ein Gegerig^wicht, welches nach gewissen Abtheilungen auf demAr'me, nach Befinden der Münze, hin und her gefchodestwerden kann.

Ich gedenke hier auch noch einer besondern 2 strhydrostatischer Wagen. Seit ermann go Jahresist in London, von den Erfindern Bra-storv, HllÜ 6und Darbst eine kleine Goldwage verkauft worden, b( ‘rett Gebrauch sie zugleich in einem Büchelchen von aN'derthalb Duodezbogen beschrieben, und beydes, Ost'ge und Büchelchen, für ungefähr i Rkhlr. 12 E>r-hiesiges Geld gegeben haben. Die ganze Einrichtungder Wage ist zwar nur aufengländifche Münzen, vor-nehmlich auf goldene, eingerichtet; sie kann aber, ver-mittelst Reducrion, auch zu Abwägung anderer Gold'Münzen dienen, oder bey neuer Verfertigung gänzlichauf die Münze eines Landes eingerichtet und abgethei-let werden, z. E, auf Louis d'or, Ducaten u. f-