402 Gold.
denn vorn nebst der Zange und der Kette frey vom ^sche herunter, und das andere Ende der Placke, nebstdem Gegengewichte, halten ihr das Gleichgewicht,doch ohne daß die Platte hinten eben im schweben iß'Findet sich diese« also, so ist die Münze vollwichtig'Trifft es sich aber, wenn man das Hintere Ende ^Platte vom Tische sanft und gelinde aufhebet, und esfällt, wenn man es frey laßt, schnell wieder aufve"Tisch zurück, so muß man das Schiebegewicht i oder2 Striche nach vorwärts rücken, bis Münze undWichte sich einander genau die Wage halten. So vwStriche mau den Schieber nach vorn gerücket hat, rviel drey Pence fehlen der Münze an ihrem gehörig^Gewichte. Das ist die Art, die Münze in der §*>>*abzuwägen. Um nun dieselbe sogleich vermittelst di^ser Wage im Wasser zu probieren, darf hier diege gänzlich in ihrer Lage und Verfassung bleibe»'Man legt sodenn den Zeigefinger der linken Hand amdie Platte, ungefähr in der Gegend der vorder» beVden Pinnen, und drückt mit dem Daumen die krum>^Spitze, woran die Kette nebst der Münze herunterhängt, ein wenig aufwärts, so springt die Feder los,und der Arm an dieser Spitze geht, so weit er kan»,nähmlich ein Par Linien, nach vorn heraus.auf nimmt man ein Glas mit reinem Fluß- oder ^genwasser, hangt die Münze bis an ein gewisseschen am nstktlern Gliede der Kette hinein, und siWob alles, wie zuvor, im Gleichgewichte bleibe. 3' 1dieses, oder sinkt die Münze wohl gar'etwas tieferSBstfier, so besteht die Münze aus gutem Golde, uß?ist echt; muß man aber das Schiebegewicht näher nachdem vorder« Ende der Wage rücken, so ist dieverfälscht. Um aber den Grad der Verfälschungselben zu wissen, muß man, wenn der Zusatz Silberist, für jeden in, Wasstrgewicht fehlenden Pence ger«^2 Schillinge rechnen, welches man leicht nach dem AN'