Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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Ende zugespitzten, und mit Wasser angefeuchteten, soZenannten prager Steinen (*) glatt gescheuert oder ge-schliffen.

Die Metalle, z. E. Silber, Kupfer oder Messing,werden entweder Falk, oder im Feuer vergoldet. Bey^er kalten oder trocknen Vergoldung, löset manr Duent fein Gold, welches dünne geschlagen worden,V* 2 Loth Königswasser, in einem gläsernen Kölbchenüber Kohlen auf, tauchet in diese Solution, welchewan zu dem Ende in ein anderes Gefäß gießt, feinel>nd reine Leinwandlappen, tütfchet den Liquor damitll^nzlich auf, damit er sich in die Leinwand ziehe, krock«diese, und verbrennt sie in einem Schmeiztiegel zuPulver oder Zunder. Die Leinwand läßt eine Aschebon dunkler Purpurfarbe zurück. Der Zunder wird,u einem gläsernen oder steinernen Mörser klein gerie-ben. Soll nun hiermit vergoldet werden, so nimmtArbeiter einen Gork, macht ihn mit Salzwaffer oderWeinessig naß, tunkt ihn in das schwarze Pulver, da-sich dasselbe anhänge, und überreibet damit diestelle, die er vergolden will, nachdem sie, erwähnterKatzen, vorher wohl gereinigt und poliert worden,^leje Vergoldung fällt ziemlich gut in das Auge, ist^ber nicht sehr dauerhaft. Daher bedient man sich ver-üben nur bey Kleinigkeiten, vornehmlich aber, kleinenFehlern bey der Vergoldung im Feuer abzuhelfen.

Das Vergolden im Feuer geschieht entweder^it Eoldblätkern, oder durch daö Amalgama. DasAuftrage,, der Goidblarrer erfordert noch eine Zube-^üung des zu vergoldenden Metalles. Man machtRühmlich lauter Rrhen darauf, und poliert es hernachwieder, doch so, daß die Risse sich nicht ganz vertieren,C c 4 n>eil

r J ©i'fe prager Steine sind ungefähr 1 Fuß lange/ gelbgrauefcreine, von der Dicke eines TobakspfeiffenstieleS, welche aufe-Ugczeigte An zu Schleifsteine» gebraucht werden, Man hatKrvbere und feinere. Das Dienend gilt 4 bis 6 Groschen,