Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
408
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zpy Gold.

weil diese gleichsam das Gold aufnehmen und fest hal-ten müssen. Hierauf wird das ÜJUtdl sehr heiß 3 e ‘macht. Ist es z. E- Kupfer, so muß es so lange in*Feuer liegen, bis es ganz blau wird. Alsdenn werdetdie Goldblätter mit der Goldzange, Fig. ivzz aufg^'tragen, und mit Jaspiß oder Blutstein angeriebeN-Man legt gemeiniglich nicht mehr als ein einfach^Blatt auf, die Arbeit müßte denn mehrern Aufiva»bleiden. In allen Fallen muß das Metall jedesmal?wieder heiß gemacht, und das. Gold zu Z oder 4 vck*sihiedenen, Mahlen aufgelegt werden. Das Met^bleibt, auf den glühenden Kohlen so lange liegen, bisetwas Baumwolle braun wird, wenn man es gegen die■ Vergoldung halt. Alsdenn wird es abgenommen,und wie Blätter werden mit eben der Baumwolle in 5**Fugen auf das genaueste eingedrückt. Zuletzt spanntder Künstler das Metall in den Schraubstock, undgibrder Vergoldung durch das Reiben mit dem Polierimstrumente von Jaspiß, und zuletzt mit dem Blutste^einen Glanz. Dieser Blattvergoldung bediene» |iwunter andern die Schwerkfegcr bey der Parierung ^Klingen, deren Flache vorher mit Bimsstein gefchm'fen wordelt. Auch werden die durchbrochenenMit einem hölzernen, mit Draht bewundenen• oder die so genannten französischen Degen, mir Go>v'und Silberblättern zugleich vergoldet. In diesem 3)* 'le wird erst der Grund auf beschriebene Art durchg^gig von Silberblattern gemacht, und auf diese werde"hernach einige Stücke Blattgold gelegt. Diesernischung von Gold - und Silberblätkerw wird zulehebenfalls pMrt. Hat aber das Gefäß, worauf N'"die Vergoldung oder Versilberung anbringt, erhabe"Figuren, so werden diese mit den Bunzen poliert, u»mau gibt damit einigen Stellen einen stärker»als andern. Der Pryfessionist nennt dieses, dassaß mark oder glänz verzieren. Die Bunzen, welch